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Bookbot

Simone Jung

    Colorful - farbenfroh
    Natalie oder der Klang nach der Stille
    Entgrenzte Öffentlichkeit
    Öffenlichkeiten zwischen Fakt und Fiktion
    Debattenkulturen im Wandel
    Denkräume
    • 2023

      Was ist Fakt, was Fiktion? In Zeiten von Fake News, Verschwörungsmythen und einem erstarkenden Rechtspopulismus stellt sich die Frage nach der gesellschaftlichen Wissensproduktion neu. Vor diesem Hintergrund nimmt dieser Sammelband verschiedene Formen der Öffentlichkeit im Spannungsverhältnis von Faktualität und Fiktion in den Blick. Unter welchen Bedingungen und mit welchen Verfahren wird Wissen in Wissenschaft, Journalismus, Literatur und Kunst produziert? Um die Komplexität der gesellschaftlichen Wissensproduktion hinreichend erfassen zu können, kommen sowohl Wissenschaftler*innen unterschiedlicher Disziplinen als auch Journalist*innen, Schriftsteller*innen und Künstler*innen zu Wort. Gerade in der Unterschiedlichkeit der Stimmen bildet sich ein roter Faden inner halb der Anthologie aus, der die Wissensproduktion zwischen Fakt und Fiktion in den Bereichen Wissenschaft, Journalismus, Literatur und Kunst miteinander verbindet und so ein komplexes Bild von Öffentlichkeit in der Gegenwart erzeugt. Mit Beiträgen von Jenni Brichzin, Steffi Hobuß, Hannah Hurtzig, Viktor Jerofejew, Marian Kaiser, Verena Lueken, Alfred Nordmann, Volker Pantenburg, Kathrin Passig, Milo Rau, Kathrin Röggla und Wolfgang Welsch.

      Öffenlichkeiten zwischen Fakt und Fiktion
    • 2023

      Mit der Digitalisierung geht eine Entgrenzung der Öffentlichkeit einher. Medientechnologien stellen nicht nur Möglichkeitsräume bereit, in denen Konflikte verhandelt werden. Sie transformieren auch den politischen Diskurs. Vor allem »die sozialen Medien« werden oft als Bedrohung einer konstruktiven Debattenkultur betrachtet. Die Beiträger*innen treten einen Schritt zurück und fragen aus sozial-, kulturwissenschaftlicher und philosophischer Perspektive, wie Öffentlichkeiten hergestellt und transformiert werden. Sie erörtern theoretische sowie empirische Perspektiven und analysieren normative Fragestellungen, die angesichts globaler Dynamiken und neuer Formen von Kulturkonflikten an Bedeutung gewinnen.

      Entgrenzte Öffentlichkeit
    • 2022
    • 2020

      Denkräume

      • 416 Seiten
      • 15 Lesestunden
      3,0(1)Abgeben

      "Das Denken ist so unberechenbar wie die Gegenwart, in der es stattfindet." Wie sehr hängt das Denken davon ab, wo man denkt? Prinzipiell ist es überall und jederzeit möglich. Musik und Tanz können uns denken lassen, das Sitzen in der Küche, ein Spaziergang durch die Natur oder die Stadt, die virtuelle Bewegung im Netz, allein oder im Kontakt mit anderen: Orte und Weisen des Denkens und Schreibens sind vielfältig. Unsere Räume des Denkens eröffnen Möglichkeiten und beschränken diese, sie trennen und verbinden zugleich. Denken setzt sich, selbst räumlich beschränkt, über Grenzen hinweg. Journalistinnen und Journalisten, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Schriftstellerinnen und Schriftsteller reflektieren über die Orte, an denen sie denken und schreiben. Was macht der Ort mit den Gedanken? Entstanden sind Anekdoten, Dialoge, autobiographische Beobachtungen, literarische Streifzüge, Denkbilder und Essays. Sie alle ergeben einen so vergnüglichen wie ernstzunehmenden Blick auf die Denkräume der Gegenwart

      Denkräume
    • 2015

      British art+

      • 135 Seiten
      • 5 Lesestunden

      British Art war da nicht mal was? Vergessen sie es – diese Kunst aus England folgt keinen Moden. Werke von britischen Künstlerinnen und Künstlern gehörten schon immer zum Bestand der Sammlung Biedermann. Grund genug, jetzt eine Ausstellung mit Arbeiten von Nigel Hall, David Nash, Kenny Hunter sowie Matthew Radford und May Cornet im Museum Biedermann in Donaueschingen zu zeigen. Die fünf Künstler entspringen zweier Generationen und befassen sich einerseits mit der Natur, manchmal auf der Schnittstelle zur Stadt, andererseits mit dem Phänomen der Wahrnehmung. Der Maler Matthew Radford setzt sich so ausdrücklich mit dem Sehen und der Dynamik der Städte auseinander, während David Nash und Nigel Hall auch die physische Begegnung mit der Natur suchen: in langen Wanderungen und Materialien wie Holz. Die beiden jüngsten Künstler Kenny Hunter und May Cornet hingegen lassen eine Naturerfahrung spüren, die stärker gebrochen ist. Der Ausstellungskatalog widmet den fünf Kunstschaffenden nicht nur jeweils einen Essay, ein Künstlerporträt und lange Bildstrecken, er stellt sie auch in Zitaten vor. Als Künstler, die bereit sind, eine Extra-Meile zu gehen, hat Sammlerin Margit Biedermann sie bezeichnet. Man folgt ihnen gerne.

      British art+
    • 2014

      Ohne Licht keine Bilder. Ohne Licht keine Kunst: an jedem anderen Ort wären diese Erkenntnisse Gemeinplätze. Nicht so im Museum Biedermann. Seit den 1930er Jahren bis kurz vor seinem Umbau in ein Privatmuseum diente das Gebäude als Kino. Im fünften Jahr des Museumbetriebs, nach neun Ausstellungen war es nun jetzt einfach an der Zeit, sich mit Lichtspielen zu befassen. In Anlehnung an den Genius Loci, aber auch an eine Sammlung, deren Werke in ganz unterschiedlicher Weise Licht thematisieren. Denn eine Videoausstellung verbirgt sich nicht hinter diesem Titel, vielmehr das ganze Spektrum, was Licht in der Kunst sein kann – der Kontrast zwischen Hell und Dunkel, eine Inszenierung, Neon und alles Licht absorbierende Materie. Auf ganz unterschiedliche Weise also spielt das Licht in den Werken von Pizzi Cannella, Annette Sauermann, François Morellet, Nika Neelova und Wim Botha die Hauptrolle.

      Lichtspiele im Museum Biedermann
    • 2014

      Natalie oder der Klang nach der Stille

      Wie eine Gehörlose die Welt der Hörenden erobert

      Natalie ist praktisch taub. Sie spricht, als könne sie hören, lebt und arbeitet unter Hörenden. Aber sie liest von den Lippen ab. Vieles aus der Welt der Hörenden entgeht ihr. Mit 31 Jahren beschliesst Natalie, sich ein Cochlea-Implantat einsetzen zu lassen. Sie weiss: Ihr Hörvermögen wird dann dem eines Neugeborenen gleichen. Ungefiltert werden Klänge und Töne über sie hereinbrechen. Sie muss mühsam lernen, jedem Geräusch, jedem Wort Bedeutung zuzuordnen. Während die Operation näherrückt, kämpft sie mit ihren Zweifeln: Wird sie der Herausforderung gewachsen sein? Die Filmemacherin und Journalistin Simone Jung erzählt die aussergewöhnliche Geschichte einer Frau, die trotz vieler Widerstände ihren Weg geht. (Quelle: buch.ch)

      Natalie oder der Klang nach der Stille
    • 2012

      Senza titolo: Nunzio - Dessi

      • 116 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Seit über zwanzig Jahren pflegt die Sammlerin Margit Biedermann eine enge Beziehung zur Kunst und den Künstlern der 'Nuova scuola romana' oder 'Officina di San Lorenzo'. Diese Gruppe römischer Künstler, die seit den 1970er Jahren in der stillgelegten Nudelfabrik Cerere im Stadtviertel San Lorenzo arbeitet, umfasst unter anderem Nunzio und Gianni Dessì. Ihre Verbindung basiert weniger auf einer bestimmten Programmatik als vielmehr auf einer gemeinsamen Haltung und Poetik. Im Zentrum steht eine individuelle Auseinandersetzung mit den ästhetischen Werten von Malerei und Bildhauerei, die sich nach den Reduktionen von Konzept-Kunst, Minimal-Art und Arte Povera entwickelt hat. Der Katalog dokumentiert die Ausstellungsansichten mit Werken von Nunzio und Dessì und erläutert ihre jeweiligen Arbeitsweisen. Die Skulpturen und Installationen von Nunzio sowie die Werke von Dessì, die an der Schnittstelle von Malerei und Skulptur agieren, bilden einen Kontrast, der ihre Eigenheiten hervorhebt. Die verkohlten Hölzer und das Blei bei Nunzio stehen im Gegensatz zu Dessìs genreübergreifenden Konzepten, die das Metaphorische erkunden. Diese Kunst aus Italien regt zum unvoreingenommenen Betrachten an und weckt Neugier.

      Senza titolo: Nunzio - Dessi
    • 2011

      Back to the roots

      • 128 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Für die Künstler David Nash, Werner Pokorny, Jinmo Kang und Unen Enkh hat der Ausstellungstitel „Back to the Roots“ eine doppelte Bedeutung. Alle vier Bildhauer arbeiten mit Holz und anderen natürlichen Materialien wie Stein, Filz und Pferdehaar, und thematisieren die Zugehörigkeit des Menschen zur Natur. Ihre Motivationen sind unterschiedlich: Unen Enkh schafft fragil wirkende Objekte aus Filz und Rosshaar, die seine Herkunft und die nomadische Lebensweise der Mongolen reflektieren. Werner Pokorny untersucht ein Formenvokabular, das grundlegende menschliche Bedürfnisse wie Wohnen und Vorraten anspricht, und beleuchtet den Antagonismus zwischen Natur und Zivilisation, wie er in den 1980er Jahren formuliert wurde. Jinmo Kang hingegen erweist in seinen Metall- und Spiegelporträts der Natur Referenz. David Nash verbindet in seinen Werken die amerikanische Land-Art mit dem sinnlichen Vergnügen, in der Natur zu arbeiten; seine Kunstwerke unterwerfen sich dem Wachstum und Vergehen der Natur. Die Publikation vertieft die Auseinandersetzung mit den Arbeiten der Künstler und zeigt, dass ein Weg zurück zu den Wurzeln über die Kunst führt.

      Back to the roots