Bookbot

Gundula Ludwig

    „Und niemand hat jemals gesagt: ‚Was passiert hier eigentlich?‘“
    Staat und Geschlecht
    Geschlecht, Macht, Staat
    Körperpolitiken und Demokratie
    Das kälteste aller kalten Ungeheuer?
    • Körperpolitiken und Demokratie

      Eine Geschichte medizinischer Wissensregime

      • 472 Seiten
      • 17 Lesestunden

      Das Buch arbeitet die Bedeutung von Körperpolitiken für die Genealogie der liberalen Demokratie in Deutschland von 1848 bis 1933 heraus. Auf der Basis einer historischen Analyse medizinischer Diskurse wird gezeigt, wie Wissensregime über Körper, Leben, Gesundheit und Krankheit Vorstellungen von Demokratie, Politik, demokratische Partizipation, politische Gemeinschaft und politische Subjekte geprägt haben. Auf dieser Grundlage widmet sich das Buch abschließend der Frage, wie radikaldemokratietheoretische Ansätze der Gegenwart durch eine körpertheoretische Perspektive erweitert werden können.

      Körperpolitiken und Demokratie
    • Geschlecht, Macht, Staat

      Feministische staatstheoretische Interventionen

      Ziel feministischer Staatstheorie ist es, die Vergeschlechtlichung des Staates sichtbar zu machen. Auf diese Weise soll aufgezeigt werden, wie der moderne westliche Staat dazu beiträgt, geschlechtliche Ausbeutungs-, Gewalt- und Ungleichheitsverhältnisse zu ermöglichen und zu legitimieren. Die Autorin stellt dazu frühe Ansätze feministischer Staatstheorie ebenso vor wie neuere queer-feministische und intersektionale Konzepte. Dabei werden sowohl Theoretisierungen des Verhältnisses von Staat und Geschlecht als auch zentrale Themenfelder feministischer Staatstheorie vorgestellt und diskutiert. Für die Neuauflage wurde das Werk umfassend überarbeitet.

      Geschlecht, Macht, Staat
    • Staat und Geschlecht

      • 217 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Mit Beginn der 1990er Jahre setzten in den USA und Westeuropa systematische Versuche ein, eine politikwissenschaftliche feministische Staatstheorie zu entwickeln. Der Einsatz dieser neuen Beschäftigung mit dem Staat zielt auf die Beantwortung der Frage, wie Geschlecht und Geschlechterverhältnisse als konstitutive Elemente des modernen Staates begriffen werden können. Dies beinhaltet die Analyse vergeschlechtlichter staatlicher Institutionen, die Regulierung des Verhältnisses von Männern und Frauen durch staatliche Instrumente, aber auch die „Herstellung“ von Geschlechtern bzw. Geschlechterverhältnissen durch Staaten – also Formen der Subjekt- und Identitätsbildung. Der vorliegende Band gibt einen Einblick in den aktuellen Stand feministischer Staatsdebatten, er macht aber auch exemplarisch sichtbar, welchen Beitrag feministische Konzepte zur Analyse staatlichen Wandels, der Veränderung geschlechtsspezifischer Staatlichkeit sowie für eine staatstheoretische Begründung von Emanzipation und Geschlechterdemokratie leisten können.

      Staat und Geschlecht
    • „Und niemand hat jemals gesagt: ‚Was passiert hier eigentlich?‘“

      Sexualisierte Gewalt und das Schweigen darüber in Südtirol

      • 160 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Als Ergebnis einer sozialwissenschaftlichen Studie gibt dieses Buch Menschen eine Stimme, die sexualisierte Gewalt erfahren haben. Ihre Perspektiven stehen im Mittelpunkt und machen sichtbar, wie tief sexualisierte Gewalt im gesellschaftlichen Alltag Südtirols verankert ist. Grundlage des Buches sind 31 Interviews mit Menschen unterschiedlicher Generationen, die sich der deutschen, italienischen und ladinischen Sprachgruppe zugehörig fühlen und die im Zeitraum seit den 1950er-Jahren bis in die Gegenwart sexualisierte Gewalt erlebt haben – u. a. in Familien, Schulen, Vereinen, Kirchen und am Arbeitsplatz. Ihre Erfahrungen eröffnen den Blick auf jene gesellschaftlichen Bedingungen, die Gewalt ermöglichen und Schweigen fördern – und auf das, was notwendig ist, um hinzusehen, auf zuarbeiten und vorzubeugen. Ein Buch, das hinschaut, zuhört und zum Umdenken auffordert – für eine Gesellschaft, die sexualisierte Gewalt nicht länger verschweigt, sondern die bereit ist, Verantwortung zu übernehmen.

      „Und niemand hat jemals gesagt: ‚Was passiert hier eigentlich?‘“