Gratis Versand in ganz Österreich
Bookbot

Joachim Weinhardt

    Naturwissenschaften und Theologie
    Wilhelm Herrmanns Stellung in der Ritschlschen Schule
    Savonarola als Apologet
    • Savonarola als Apologet

      Der Versuch einer empirischen Begründung des christlichen Glaubens in der Zeit der Renaissance

      • 296 Seiten
      • 11 Lesestunden

      Savonarola (1452-1498) hat sich als vordringlichste, bislang kaum beachtete Aufgabe die Begründung der Wahrheit des Christentums gestellt. In seiner Jugend selbst in der Versuchung, das katholische Christentum mit einer neuepikureischen Weltanschauung zu vertauschen, sucht er zeitlebens Argumente für die Wahrheit des Glaubens. Im Anschluss an den aristotelischen Empirismus und in Parallele zur naturwissenschaftlichen Methode versucht er einen Induktionsbeweis für die Wahrheit des Christentums: Die Beobachtung des ethischen Verhaltens der Christen und die kausale Analyse dieser Wahrnehmungsdaten sollen den Schluss ermöglichen, dass der solches Verhalten motivierende Glaube wahr sei.

      Savonarola als Apologet
    • Albrecht Ritschl bestimmte mit seiner theologischen Schule die deutsche protestantische Theologie von ca. 1875 bis zum ersten Weltkrieg. Sein Schüler Adolf Harnack war unbestritten der bedeutendste akademische Theologe der Jahrhundertwende und eine zentrale Figur in der Welt der Wissenschaften. Die dialektische Theologie, die nach 1914 einen entschlossenen Bruch mit der Generation ihrer Lehrer vollzog, war durch die Fragestellungen und zu einem bedeutenden Teil auch noch durch Lösungsstrategien der Ritschlianer geprägt. Der Briefwechsel zwischen Ritschl und Harnack eröffnet einen tiefen Einblick in die Formierung der Ritschlschen Schule, in die fundamentaltheologischen Auseinandersetzungen zwischen den verschiedenen Richtungen der deutschen evangelischen Theologie in der Kaiserzeit und in die bisher nur spärlich erschlossene Biografie und den theologischen Werdegang des jungen Harnack. Der Sohn des konfessionellen Lutheraners Theodosius Harnack wurde von Ritschl nicht nur zu seiner traditionskritischen Dogmengeschichtsforschung inspiriert. Vielmehr kreist Harnacks Denken in der Zeit des Werdens gerade um Ritschls Entwurf einer dogmatischen Position. Der „Unterricht in der christlichen Religion“ von 1875 bietet für Harnack eine Alternative zur anerzogenen lutherischen Orthodoxie. Allerdings wünscht er nach einer gewissen Zeit, dass Ritschl sich noch stärker von der Tradition - auch von der biblischen - lossage und sich deutlicher zur Aufklärungstheologie bekenne. Ritschl aber profiliert sich nun gerade gegen dieselbe. Es kommt zu einem Zerwürfnis, das kaum noch zu überbrücken ist.

      Wilhelm Herrmanns Stellung in der Ritschlschen Schule
    • Naturwissenschaften und Theologie

      Methodische Ansätze und Grundlagenwissen zum interdisziplinären Dialog

      Der physikalische und biologische Fortschritt erweitert unsere Erkenntnis, reißt aber permanent die Frage nach der Stellung des Menschen im Kosmos auf. Kein Wunder, dass seit Jahrzehnten die Geistes- und die Naturwissenschaften zusammenrücken, um gemeinsam die großen Fragen zu bearbeiten: Woher kommen wir? Wohin gehen wir? Was sollen wir tun? Wer diese Fragen nicht der Esoterik oder den Fundamentalismen überlassen will, muss sämtliche verschiedenen methodischen Ansätze des Wissens zusammenbringen. Der vorliegende Band führt in den Wissensstand der Naturwissenschaften ein und zeigt, wie ihre Erkenntnisse philosophisch und theologisch - durchaus kontrovers - integriert und reflektiert werden. Mit Beiträgen von Günter Altner, Dirk Evers, Thomas Junker, Rainer Mogk, Klaus Peter Rippe, Tilman Schröder, Joachim Weinhardt.

      Naturwissenschaften und Theologie