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Daniel Hedinger

    Die Achse
    • 2021

      Die Achse

      Berlin - Rom - Tokio

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      Ein Jahrzehnt lang schien der Aufstieg der Achsenmächte unaufhaltsam. Im Sommer 1942 kontrollierten Deutschland, Italien und Japan große Teile der Welt. Doch innerhalb weniger Jahre scheiterte die Achse nicht nur militärisch, sondern auch moralisch. Rückblickend wird das Bündnis oft als schwach und unbedeutend für die Geschichte des Zweiten Weltkriegs angesehen. Daniel Hedinger beleuchtet in seiner umfassenden Untersuchung, wie eng die drei Regime miteinander verbunden waren. Ihr Zusammenspiel erzeugte eine Dynamik, die kurzzeitig eine Umgestaltung der Welt nach faschistischen Prinzipien ermöglichte. Die Geschichte beschreibt, wie die Achse Berlin - Rom - Tokio entstand und die Welt in einen beispiellosen Krieg stürzte. Der Traum von einer faschistischen Weltordnung war zwar kurzlebig, doch er war ein geteilter Traum, der über lange Zeit und Kontinente hinweg gewachsen war. Die politische Radikalisierung und das Expansionsstreben der Achsenmächte geschahen nicht isoliert, sondern durch transnationale Kooperation und Interaktion. Die Regime beeinflussten sich gegenseitig, was zu einer gefährlichen Dynamik führte. Ihr Projekt zielte nicht nur auf geopolitische Umverteilung ab, sondern strebte eine radikale Neuordnung an, die mit allem Bestehenden brach. Das Bündnis basierte auf ideologischen Gemeinsamkeiten und geteilten Weltanschauungen. In Anbetracht aktueller weltpolitischer Entwicklungen wirkt Hedingers Analyse der Achse und

      Die Achse