Im antiken Athen und Rom wurden grundlegende politische Ideen entwickelt, die bis heute relevant sind. Das Buch beleuchtet diese Konzepte im historischen Kontext und zeigt, wie sie mit Realpolitik, Philosophie, Recht und anderen Disziplinen verknüpft sind. Es wird deutlich, dass Demokratie in der Antike mühsam erkämpft und stets bedroht war, da sowohl Griechen als auch Römer oft zu Tyrannen neigten. Zudem wird die Abwendung des frühen Christentums von der Politik und seine Hinwendung zum Mystizismus thematisiert.
Die neurobiologischen Grundlagen seelisch-geistiger Prozesse werden in diesem Buch detailliert untersucht. Es wird aufgezeigt, wie genetische und epigenetische Faktoren, in Wechselwirkung mit frühen und späteren Lebenserfahrungen, die Entwicklung von Seele, Geist, Psyche und Persönlichkeit beeinflussen. Der Autor bietet einen umfassenden Überblick über die Auswirkungen der neurobiologischen Forschung auf die Psychologie und Psychotherapie und beleuchtet sowohl positive als auch negative Aspekte dieser Entwicklungen.
Das Tagebuch von 2020 dokumentiert die Auswirkungen der Corona-Pandemie und die gesellschaftlichen Debatten, die sie auslöste. Neben dem Virus thematisiert es auch Rassismus, Diversität und die Klimadebatte. Es ist ein persönliches Zeitdokument, das auf Vernunft und Humanismus setzt und die Herausforderungen der Zukunft reflektiert.
1784 beantwortete der Philosoph Immanuel Kant in einem berühmten Essay die Frage: Was ist Aufklärung? Seine viel zitierte Antwort: Der aufgeklärte Mensch denkt selbst. Aber kann es wirklich nur darum gehen? In fünf Kapiteln wird Kants Aufsatz vorgestellt, die Begriffe „Vernunft“ und „Verstand“ diskutiert, die Aufklärungskritik von Max Horkheimer und Theodor W. Adorno zurückgewiesen, eine neue Definition von Aufklärung formuliert und über Aufklärung heute nachgedacht. Wir leben in einer aufgeklärten Zeit. Niemand glaubt mehr ernsthaft an Hexen, Werwölfe und Blutwunder. Wir benutzen Smartphones und sind an demokratische Verhältnisse gewöhnt. Dennoch wird die Rationalität der Aufklärung gerne angezweifelt: Hat sie nicht zur Atombombe geführt? Ja, aber auch zu Antibiotika und sauberem Trinkwasser. Wer will darauf verzichten?
in tiefenpsychologischen und psychoanalytischen Verfahren einschließlich der genauen Erörterung der Psychodynamik und OPD-3
228 Seiten
8 Lesestunden
Dieses Buch liefert, was vielen Psychotherapeuten im Alltag fehlt: eine präzise, praxistaugliche Anleitung zum Schreiben überzeugender Berichte an den Gutachter. Gerald Mackenthun verbindet langjährige klinische Erfahrung mit didaktischer Klarheit und zeigt, wie sich komplexe psychodynamische Zusammenhänge verständlich, knapp und fachlich korrekt formulieren lassen. Im Zentrum steht die Frage, wie aus biografischem Material eine stringente Psychodynamik entwickelt wird – ohne theoretischen Ballast, aber mit inhaltlicher Tiefe. Zahlreiche Formulierungsbeispiele, konkrete Schritt-für-Schritt-Anleitungen und typische Fehlerquellen machen das Buch zu einem verlässlichen Arbeitsinstrument für Ausbildungskandidaten und erfahrene Therapeuten gleichermaßen. Die erweiterte Ausgabe integriert zudem die Operationalisierte Psychodynamische Diagnostik (OPD-3) und zeigt, wie sich dieses differenzierte Instrument in die Berichtspraxis einbinden lässt. Wer Berichte effizienter schreiben und zugleich inhaltlich verbessern will, findet hier eine fundierte und sofort umsetzbare Orientierung.