Die österreichische Diktatur 1933 bis 1938 ist in den letzten Jahren wieder vermehrt in den Blickpunkt der zeitgeschichtlichen Forschung gerückt. Anlässlich des 80. Jahrestages der Februarkämpfe 1934 fand in Graz und Bruck an der Mur eine Tagung statt, bei der neueste Arbeiten zu unterschiedlichen Aspekten des austrofaschistischen Regimes diskutiert wurden. Neben allgemeinen Fragen, finden sich in diesem Sammelband vor allem regionalgeschichtliche Aspekt zum Austrofaschismus in der Steiermark und dem Umgang damit nach 1945.
Ute Sonnleitner Bücher


Widerstand gegen den "Austro-Faschismus" in der Steiermark 1933 - 1938
- 276 Seiten
- 10 Lesestunden
Kaum ein anderer Zeitraum österreichischer Zeit/Geschichte hat ähnlich große gesellschaftspolitische Aufmerksamkeit erfahren wie die Jahre zwischen 1933 und 1938. Dennoch stellt dieser Geschichtsabschnitt, der „austrofaschistische Ständestaat“, in weiten Teilen ein Desiderat der Forschung dar. Die vorliegende Publikation widmet sich jenen Menschen, die sich dem Regime entgegenstellten, um ihre Ideale zu verteidigen. Ihr Kampf für ein freies Österreich wird nachgezeichnet, wobei die Ausnahmestellung der steirischen Widerstandslandschaft besondere Aufmerksamkeit erfährt.