Bookbot

Malte Kleinschmidt

    Young Citizens
    Eurozentrismus in der Philosophie
    Dekoloniale politische Bildung
    • Young Citizens

      Handbuch politische Bildung in der Grundschule

      Young Citizens Kinder im Grundschulalter sind Young Citizens - junge Bürgerinnen und Bürger. Sie nehmen durch zahlreiche Erfahrungen in ihrem sozialen Umfeld Machtstrukturen, Regeln und Handlungsmöglichkeiten wahr und gehen auf ihre Weise mit ihnen um. Dieser frühe Lernprozess kann im demokratischen Sinne unterstützt und gefördert werden. Im besten Fall werden dabei die Weichen für ein lebenslanges Interesse an politischer und gesellschaftlicher Teilhabe gestellt. Doch was genau macht politische Bildung in der Grundschule aus? Welche didaktischen Prinzipien sind von besonderem Interesse? Welche Bildungspotenziale können im Hinblick auf die verschiedenen Dimensionen des Lernens identifiziert werden? Dieses Handbuch stellt die theoretischen Grundlagen sowie die thematischen und didaktischen Aspekte von politischer Bildung für Young Citizens vor. Dazu gehört es auch, übergreifende Themen wie Klimawandel, Krieg und Frieden, Digitalisierung oder Diversität für die politische Bildung in der Grundschule fachwissenschaftlich zu erschließen und eine breite Palette von Methoden und Praxisbeispielen aufzuzeigen.

      Young Citizens2022
    • Dekoloniale politische Bildung

      Eine empirische Untersuchung von Lernendenvorstellungen zum postkolonialen Erbe

      • 575 Seiten
      • 21 Lesestunden

      Malte Kleinschmidt untersucht, wie politische Bildung zur Dekolonisierung beitragen kann, indem er die aktuellen Herausforderungen von Rassismus und Kolonialität analysiert. Durch 44 Interviews mit Schüler_innen der 9. Klassen an Hauptschulen und Gymnasien wird aufgezeigt, wie koloniale Muster sowohl reproduziert als auch hinterfragt werden. Diese Erkenntnisse bilden die Grundlage für die Entwicklung dekolonialer Impulse in der politischen Bildung. Kleinschmidt diskutiert didaktische Strategien im Kontext historischer Erinnerung, gegenwärtiger kolonialer Strukturen und der komplexen Fragen von kultureller Zugehörigkeit und epistemischen Ordnungen.

      Dekoloniale politische Bildung2021
    • Eurozentrismus in der Philosophie

      zur Machtwirkung ego-, logo- und ethnozentristischer Konzepte

      • 152 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Malte Kleinschmidt zufolge hat der Eurozentrismus weder einen geographischen Ursprung noch ein eindeutig bestimmbares Subjekt. Anhand der drei Säulen Ego-, Logo- und Ethnozentrismus arbeitet er Konzepte, Strategien und Kategorien als Teil der eurozentristischen Ordnung der Dinge heraus. Er zielt dabei darauf ab, hegemoniale Konzepte von Subjektivität, Vernunft und identitärer Gemeinschaft zu denaturalisieren und sie ihrer unschuldigen Dimension zu berauben. Er zeigt, wie diese Konzepte ihre Machtwirkungen entfalten, wie sie implizite und explizite Ausschlüsse von anderen Formen des Denkens hervorbringen und wie sie die Dominanz des hyperrealen 'Europas' hervorbrachten. Ein entscheidender Punkt an dieser Dominanz ist, dass dieses 'Europa' seine Dominanz als solche zu verstecken trachtet. In der Regel braucht 'Europa' seine vorgebliche Überlegenheit nicht explizit zu behaupten, es reicht, die Maßstäbe zu setzen und damit als überlegen zu erscheinen.

      Eurozentrismus in der Philosophie2013