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Sue Donaldson

    Sue Donaldson ist eine kanadische Autorin und Philosophin. Ihre Arbeit befasst sich mit ethischen Fragen im Zusammenhang mit Tieren und ihrem Platz in der Gesellschaft. Donaldson untersucht die komplexen Beziehungen zwischen Menschen und anderen Arten und regt die Leser dazu an, über unsere moralischen Verpflichtungen ihnen gegenüber nachzudenken. Ihr analytischer Ansatz und ihre tiefgründige Auseinandersetzung mit diesen Themen machen ihr Werk bedeutsam für jeden, der sich für Ethik und Tierrechte interessiert.

    Zoopolis
    Zoopolis
    • Zoopolis

      Eine politische Theorie der Tierrechte

      • 608 Seiten
      • 22 Lesestunden

      Massentierhaltung, Fleischskandale, Tierversuche – unser mehr als fragwürdiger Umgang mit Tieren ist längst kein Nischenthema mehr. Die öffentlichen Diskussionen beschränken sich allerdings zumeist auf Fragen der Moral und darauf, welche moralischen Rechte und Interessen wir Tieren aufgrund ihrer Eigenschaften und Fähigkeiten zuschreiben müssen. Donaldson und Kymlicka gehen weit darüber hinaus und behaupten, dass Tiere auch politische Rechte haben. Zoopolis entwirft so auf kluge wie eindringliche Weise eine neue und folgenreiche Agenda für das künftige Zusammenleben mit diesen Geschöpfen, denen wir mehr schulden als unser Mitleid.

      Zoopolis2023
      4,0
    • Zoopolis

      Eine politische Theorie der Tierrechte

      • 608 Seiten
      • 22 Lesestunden

      Massentierhaltung, Fleischskandale und Tierversuche sind zentrale Themen in der öffentlichen Debatte über unseren Umgang mit Tieren. Diese Diskussionen drehen sich oft um moralische Fragen, wie die Rechte und Interessen von Tieren, die auf ihren Fähigkeiten basieren, etwa dem Empfinden von Schmerzen. Sue Donaldson und Will Kymlicka erweitern diese Perspektive, indem sie argumentieren, dass Tiere auch politische Rechte besitzen. Sie beziehen sich auf moderne Theorien der Staatsbürgerschaft und fordern, Tieren neben unverletzlichen Grundrechten einen spezifischen politischen Status zuzuweisen. Dies bedeutet konkret: Bürgerrechte für domestizierte Tiere, Souveränität für Wildtiergemeinschaften und ein „Stammgastrecht“ für nicht domestizierte Tiere, die in unserer Nähe leben. Die Autoren machen eindringlich deutlich, dass wir untrennbar mit Tieren verbunden sind. Ihr Werk ist elegant und für ein breites Publikum zugänglich, und es skizziert eine neue, bedeutende Agenda für das Zusammenleben mit diesen Lebewesen, denen wir mehr schulden als nur Mitleid. Das Buch postuliert, dass das Tier ein genuin politisches Wesen ist und wir ihm auch Gerechtigkeit schulden.

      Zoopolis2013