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Christian Papilloud

    Anthropologie der Gabe
    Translation in der Nanomedizin
    Skizze einer Theorie der Relation
    • Skizze einer Theorie der Relation

      • 460 Seiten
      • 17 Lesestunden

      Der Band untersucht die Bedeutung von Relationen in der soziologischen Theorie, insbesondere auf der Mikroebene zwischenmenschlicher Interaktionen. Es wird argumentiert, dass Gesellschaften auch unabhängig von den Akteuren entstehen können. Im Vergleich zur relationalen Soziologie und dem Interaktionismus wird Bourdieus makro-relationaler Ansatz hervorgehoben, der als grundlegender Bestandteil der soziologischen Theorie betrachtet wird. Ziel ist es, eine neue Theorie der Relation zu entwickeln, die sowohl Bourdieus Perspektive als auch die der relationalen Soziologie kritisch reflektiert.

      Skizze einer Theorie der Relation
    • Translation in der Nanomedizin

      • 280 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Als Bereich der Entwicklung und Verwendung von Nanotechnologien zur Heilung von Krankheiten ist die Nanomedizin eng mit den Erwartungen auf die Verwirklichung des Potentials der Nanotechnologien zur Verbesserung der menschlichen Gesundheit einerseits und zur Gewährleistung des gesellschaftlichen Wohlstandes andererseits verbunden. Ziel dieser Rhetorik ist es, die Einbeziehung der Nanomedizin in die soziale Arbeit unterschiedlicher Akteure zu normalisieren. Die Translation in der Nanomedizin ist der Ausdruck, der eine solche Entwicklung bezeichnet. Auf der Grundlage der Theorie der Relation wird diese Translation empirisch mit Hilfe von Topic-Modell-Verfahren untersucht. Dabei zeigt sich, dass die Translation in der Nanomedizin, welche als Weg „par excellence“ zur effizienteren Heilung von Patienten vorgesehen war, im Laufe der Zeit insbesondere zur Formalisierung des Verhältnisses zwischen Krankheiten und Menschen zum Zweck der Verdatung eines solchen Verhältnisses verwendet wird.

      Translation in der Nanomedizin
    • Anthropologie der Gabe

      • 234 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Geben, Annehmen und Erwidern – nach Marcel Mauss bildet dieser Dreiklang die Basis des sozialen Lebens. Um diese lange Zeit nur sozialanthropologisch rezipierte These hat sich seit den 1990er-Jahren eine produktive Diskussion in der französischen Soziologie entsponnen, als deren Wortführer Alain Caillé gelten kann. Er fordert die Sozial- und Kulturwissenschaften auf, neben dem auf Gewinn abzielenden Warentausch auch Beziehungen des Gebens und Erwiderns als Grundprinzipien der Vergesellschaftung anzuerkennen. Der Band versammelt zentrale Beiträge Caillés zur Auseinandersetzung mit Mauss, zur Sozialtheorie der Gabe und der politischen Dimension dieses Paradigmas sowie zur Theorie des Opfers und des Symbols.

      Anthropologie der Gabe