Nostalgie pur! Man nimmt ein Ding in die Hand und plötzlich tauchen intensive Empfindungen und Erinnerungen auf, lässt sich Zeitgeschichte „begreifen“. Wie anders funktionierte ein Fernsprechgerät, so lange auf einer Scheibe gewählt wurde oder über Tasten ein Gerät bedient, das mittels Schnur mit der Wand und dessen Hörer ebenso mit dem Gerät verbunden war. Ein Kommunikationsmittel, über dessen Gebrauch sich eine Familie oder Wohngemeinschaft verständigen musste. Dieser kurzweilige Bildband versammelt ein Album deutscher Dinge seit den späten 1970er-Jahren, die es (so) nicht mehr gibt. Er vergegenwärtigt Objekte, die völlig eigene, sentimentale, heitere und vielleicht auch ganz absurde Geschichten erzählen. Überraschende Erinnerungen tauchen auf, Stimmungen, Atmosphären und besondere Geschichten vermittelt diese anschauliche Geschichte der Dinge, die es nicht mehr gibt – oder dann doch wieder?
Jan Heidtmann Bücher



Die bekanntesten Topmanager Deutschlands sprechen über Machtgelüste, Belastungen und die Gefühlslage bei Kündigungen. Und sie alle geben unerwartete und erhellende Einblicke in ihr Leben und Arbeiten. Mal gelten sie als visionäre Wirtschaftslenker, mal als »Nieten in Nadelstreifen«. Jenseits von Heuschreckenhetze und stromlinienförmiger PR-Propaganda weiß aber eigentlich niemand, wie die leitenden Angestellten der Deutschland AG wirklich ticken: Wie differenziert sehen sie ihren Berufsstand? Wie gehen sie mit dem permanenten Hochdruck um? Mit welchen Eselsbrücken stellt man sich zwölfstellige Zahlen vor? Solchen Fragen gehen Barbara Nolte und Jan Heidtmann in den Gesprächen nach, die sie mit deutschen Topmanagern geführt haben. Entstanden ist eine Sammlung offener Zeugnisse, die einen Einblick in das unbekannte Leben auf der Vorstandsetage geben.
Internet abschalten
- 72 Seiten
- 3 Lesestunden
Das Internet abschalten? Einfach so? Es wäre das Beste, ehe wir uns dem Netz vollständig übergeben. Denn das Internet schafft keine Freiheit. Im Gegenteil, es fördert autoritäre Herrschertypen wie Donald Trump. Das Internet schafft auch keine Vielfalt. Monopolisten wie Facebook, Google oder Apple bestimmen immer mehr, welche Informationen wir bekommen und damit letztendlich wie wir denken. Sie dringen in jede Pore unseres Alltags ein und übernehmen die Macht über unser Leben. Fünfzig Jahre nach der Erfindung des Ur-Internets ist es deshalb an der Zeit, einmal einen Strich zu ziehen: Was hat die Digitalisierung der Menschheit gebracht, Soll und Haben? Das Ergebnis ist in Tiefrot geschrieben.