Der vorliegende Roman gilt neben Heinrich Manns Werk "Die kleine Stadt" als eine der besten Schöpfungen aus der Frühzeit des Dichters. Er erschien erstmalig im Jahre 1905 und schildert die makabre Geschichte eines professoralen Gymnasiastenschrecks, einer Spießerexistenz, die in später Leidenschaft einer Kleinstadtkurtisane verfällt und aus den gewohnten bürgerlichen Bahnen entgleist.Mit diesem Roman, dessen Verfilmung mit Emil Jannings und Marlene Dietrich unter dem Titel "Der blaue Engel" zu einem der wenigen wirklichen Welterfolge des deutschen Films wurde, gelang Heinrich Mann eine meisterhafte Karikatur der Wilhelminischen Zeit.
Dieter Mann Bücher





Die beiden Freundinnen und ihr Giftmord
- 90 Seiten
- 4 Lesestunden
Döblins legendäre Giftmordgeschichte Eine junge Frau ermordet gemeinsam mit ihrer Freundin den Ehemann. Was hat sie dazu getrieben? Welche Symbiosen verbergen sich hinter der Tat? Eindringlich erzählt Alfred Döblin von einem der berühmtesten Kriminalfälle der Weimarer Republik und verwandelt dabei die wahre Geschichte des Giftmords in einen radikal offenen, literarischen Text, dessen Skepsis sich nicht nur gegen die Urteile von Justiz und Presse, sondern auch gegen das eigene Erzählen richtet.
Die erste Autobiographie des legendären Schauspielers Dieter Mann bietet einen faszinierenden Rückblick auf seine Theaterarbeit und Begegnungen mit großen Kollegen. In Gesprächen mit Hans-Dieter Schütt reflektiert Mann über ein halbes Jahrhundert Theatergeschichte – intelligent, unterhaltsam und bereichernd. Über vierzig Jahre war er prägender Schauspieler am Deutschen Theater Berlin und von 1984 bis 1991 dessen Intendant. Seine Rollen umspannten ein breites Spektrum, von Plenzdorfs Wibeau bis Goethes Clavigo. Manns Biographie zeigt die Balance zwischen Lust und Last: der Arbeiter als Künstler und der Künstler als Arbeiter. Als Berliner Acht-Klassen-Schüler erlernte er den Beruf des Drehers und besuchte die Arbeiter-und-Bauern-Fakultät. Poesie und Theater waren für ihn Festlichkeiten. Er erinnert sich daran, dass er als Jugendlicher beim Musikhören nicht rauchte. Manns Erzählungen sind ein Streifzug durch die Bühnengeschichte, geprägt von einem Gefühl der Verlässlichkeit und einer ständigen Spannung, die aus dem Willen resultierte, Fragen wichtiger zu nehmen als Antworten. Seine Kollegen beschreiben ihn als präzise, entschieden und charmant, mit einer Präsenz, die die Bühne füllt.
Fundus II - Heiteres und Besinnliches
Texte. Essays. Fundstücke
Die Sendereihe auf MDR FIGARO erfreut sich ungebrochener Beliebtheit und bietet täglich bis zu fünf Minuten essayistische Miniaturen, Tagebuchnotizen, Glossen, Aphorismen und Lebensweisheiten von bedeutenden Dichtern und Denkern. FUNDUS ist eine kleine Insel in der täglichen Hör-Flut, die zum Verweilen und Nachdenken einlädt. Die Auswahl umfasst eine breite Palette an heiteren und besinnlichen Lesungen, die verschiedene Themen, Meinungen und Stile präsentieren. Zu den Beiträgen zählen Texte von namhaften Autoren wie Theodor W. Adorno, Georg Büchner, C. G. Jung, Hellmuth Karasek, Irmgard Keun, Monika Maron, Robert Musil, Rainer Maria Rilke, Friedrich Schiller und Seneca. FUNDUS hat sich nicht nur bei den Hörern von MDR FIGARO als Erfolg etabliert, sondern auch bei Hörbuchkäufern. Diese Vielfalt an Perspektiven und Gedanken regt zum Mit- und Weiterdenken an und bereichert das tägliche Leben.