"Remigration" bezeichnet einen normalen Prozess der Abwanderung, im Gegensatz zur "Ersetzungsmigration", die seit Jahrzehnten in Europa, insbesondere in Deutschland, praktiziert wird. Martin Sellner schlägt in seinem Buch vor, wie Remigration für kulturell, ökonomisch, politisch und religiös nicht assimilierbare Ausländer erfolgreich gestaltet werden kann. Er hebt hervor, dass Remigration nichts mit Vertreibung zu tun hat, wie sie nach dem Zweiten Weltkrieg mit 14 Millionen Ostdeutschen geschah, von denen viele nicht überlebten. Stattdessen geht es um Anreizsysteme, freiwillige Ausreise und klare Kriterien wie Kriminalität, politische Religiosität und kulturelle Distanz. Der Prozess könnte über 30 bis 40 Jahre hinweg stattfinden. Sellner argumentiert, dass die Remigration von illegalen, nicht integrierbaren und unerwünschten Ausländern juristisch möglich, politisch gerechtfertigt, moralisch vertretbar und praktisch umsetzbar ist. Sie könnte zum Wohl aller Beteiligten beitragen. Der politische Gegner versucht, den Begriff der Remigration mit Horrorszenarien zu verknüpfen. Sellners Buch leistet somit einen Beitrag zur Begriffsklärung und positioniert "Remigration" als Schlüsselbegriff für die kommenden Jahrzehnte, ähnlich wie "Identität" und "Freiheit".
Martin Sellner Reihenfolge der Bücher (Chronologisch)





Das Buch im Haus nebenan
- 300 Seiten
- 11 Lesestunden
Wie wird man geistig, wer man ist? Welchen Anteil hat daran die Lektüre? Wie wird ein Buch zum Schlüssel? Ellen Kositza und Götz Kubitschek haben ihre Autoren aufgefordert, von Lektüreerlebnissen zu erzählen, »die Impfungen gleichen« (wie Ernst Jünger das ausdrückte).Wir sehen, wie Martin Lichtmesz Roths Radetzkymarsch und Erik Lehnert Falladas Wolf unter Wölfen liest, Thorsten Hinz Salomons Fragebogen und Martin Sellner Benoists Totalitarismus. Benedikt Kaiser erzählt von Drieus Unzulänglichen, Caroline Sommerfeld von Luhmanns Realität der Massenmedien, und Kositza selbst beschreibt, wie sie auf Paglias Die Masken der Sexualität stieß.Das sind natürlich nur Beispiele: Jeder Autor stellt fünf Impfungen vor, Kubitschek etwa Mohlers Der faschistische Stil, aber auch Bücher von Ransmayr, Jünger, Gehlen und Klepper.Dieses Buch: ein Beleg dafür, wie tief, breit und gründlich die Neue Rechte liest und denkt.
Identitär!
- 280 Seiten
- 10 Lesestunden
Es sind immer ein paar Entschlossene. Es sind immer mitreißende Bilder. Es sind immer erste Gehversuche, wachsender Mut, Durchbruchsaktionen. Es ist immer eine Lebensentscheidung. Was bewegt die jungen Menschen in Deutschland, Österreich und ganz Europa zur Aktion gegen den Mainstream, gegen die Anfeindungen durch Linke, Medien und manchmal gege n das persönliche Umfeld? Durch spektakuläre Aktionen sind die Identitären bundesweit bekannt geworden, aber wo lagen die Anfänge und wohin soll es gehen? Identitär! vom Strategen und Kopf der Bewegung Martin Sellner ist die sehr persönlich erzählte Geschichte eines Aufbruchs: Er nahm die ersten, spektakulären Aktionen der französischen Génération Identitaire wahr, er fuhr nach Frankreich zu einem ersten Kongreß, er überführte das Internet-Gebilde „Identitäre Bewegung“ in ein realexistierendes Aktionsbündnis und er entwickelte die IB entlang der Regime-Change-Strategien von Gene Sharp und Srdja Popovics - Martin Sellner ist einer Köpfe und charismatischen Vordenker einer Bewegung, deren Durchbruch bevorsteht. Sein Buch ist die erste umfassende Geschichte eines fulminanten Aufbruchs.
Gelassen in den Widerstand
Ein Gespräch über Heidegger
Martin Heidegger war in den letzten Jahren vor allem auf Grund neuer Vorwürfe des Antisemitismus von Seiten seines Herausgebers Peter Trawny ein Thema in den deutschsprachigen Medien. Das tatsächliche Werk des Jahrhundertphilosophen ist darüber deutlich ins Hintertreffen geraten. Mit Martin Sellner und Walter Spatz haben nun zwei profilierte Angehörige der europaweit aufgestellten Identitären Bewegung ein langes, doch fesselndes Gespräch über Heideggers Denken geführt. Besondere Beachtung findet dabei die Bedeutung der Heideggerianischen Fundamentalontologie: Hat der Verfasser von Sein und Zeit den jungen Angehörigen einer heutigen Protestbewegung wie den Identitären etwas zu sagen? Vermag er gar, eine eigene Form des Widerstands zu inspirieren? Sellner und Spatz leuchten kenntnisreich die Geisteswelt Heideggers aus, von »Gelassenheit« bis zum »Geviert«.