Gratis Versand in ganz Österreich
Bookbot

Maria Heiner

    Lea Grundig
    Lea Grundig. Unter dem Regenbogen
    Eine Hommage an den Menschen. Zum künstlerischen Schaffen von Lea Grundig
    • 2024

      Lea Grundig ist eine noch relativ unbekannte Künstlerin, die in Dresden ein umfangreiches Werk mit 4.200 Zeichnungen und Druckgrafiken schuf. Ihre Kunst thematisiert Menschen in verschiedenen Lebenslagen und reflektiert den NS-Terror sowie die Shoah. Ein Forschungsprojekt an der Humboldt-Universität beleuchtet ihr Schaffen.

      Eine Hommage an den Menschen. Zum künstlerischen Schaffen von Lea Grundig
    • 2023

      Lea Grundig. Unter dem Regenbogen

      Illustrationen aus hebräischen Kinder- und Jugendbüchern

      Dieser Ausstellungskatalog präsentiert eine Auswahl an kaum bekannten Kinder- und Jugendbuchillustrationen der Künstlerin Lea Grundig, die Anfang der 1940er Jahre aus Deutschland fliehen musste und nach Eretz Israel emigrierte. Von ihren insgesamt über 4000 grafischen Werken sind etwa 1000 Illustrationen; über 400 schuf sie im Exil, was ihr dort den Lebensunterhalt ermöglichte. Die schönsten davon werden zusammen mit den Kinderbüchern hier vorgestellt. Ihr Inhalt ist vielfältig: Sie thematisieren Geschichten der jüdischen Tradition, Sagen, Märchen oder Volkslieder, Tiergeschichten oder Naturdarstellungen. Doch auch Schoa, Verfolgung und Tod werden nicht ausgeklammert. Die Illustrationen besitzen nicht nur künstlerischen Wert, sie dokumentieren auch die Entstehung eines kulturellen Fundus der israelischen Gesellschaft vor der Staatsgründung. Dort waren Kinderbücher in hebräischer Sprache besonders gefragt, galt es doch, all den eingewanderten Kindern, die aus verschiedenen Ländern kamen und mit den unterschiedlichsten Sprachen aufgewachsen waren, Ivrit zu lehren.

      Lea Grundig. Unter dem Regenbogen
    • 2016

      Lea Grundig

      Kunst für die Menschen

      • 128 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Die deutsch-jüdische Grafikerin Lea Grundig (1906–1977) schreibt 1944 im palästinischen Exil: „Ein Kunstwerk, das nie ein Mensch gesehen hat, ist wie ein toter Gegenstand.“ In Nazideutschland hatte sie selbst nie die Chance gehabt, auch nur eine einzige Arbeit öffentlich zu zeigen. Die expressiven Radierzyklen aus ihrem Erleben der faschistischen Wirklichkeit entstehen faktisch in der Illegalität. Nach mehrfachen Verhaftungen gelingt ihr die rettende Flucht. Sie überlebt 1940 den Untergang der „Patria“ im Hafen von Haifa. Im Lande zeichnet sie viele Blattfolgen vom Schicksal der Juden. Ihre Arbeiten sind ein Hilferuf an die Welt, Augen und Ohren nicht zu verschließen vor dem Morden und den furchtbaren Gräueln nicht tatenlos zuzusehen. Neben der künstlerischen Aufarbeitung der Shoah wird Lea Grundig zu einer wichtigen Illustratorin hebräischer Kinderbücher in dieser Zeit. Eine Fähigkeit, die sie nach ihrer Rückkehr nach Deutschland 1949 zu wahrer Meisterschaft bei den Illustrationen der Grimmschen Märchen entwickelt. Ihre Selbstbildnisse umschließen ihr bedeutendes Werk wie eine Klammer.

      Lea Grundig