In der Käserei von Karl Hofer in Thun wird an einem Montagmorgen ein Toter gefunden. Zwar wissen Karl Hofer und seine Leute, wer der Mann ist – seine Identität indes kennen sie nicht wirklich. Sicher ist bloss, dass er als Lieferant in geschäftlicher Verbindung mit der Käserei stand. Nur: Weshalb traf er sich immer ausserhalb der normalen Betriebszeiten mit Karl Hofer? Die Vermutung liegt nahe, dass mit dem angelieferten Käse etwas nicht stimmte. «Emmental» handelt aber nicht bloss am Thunersee und im Emmental, sondern auch in Amsterdam – Holland ist auch bekannt durch die vielen Käsesorten. Im Roman geht es jedoch nicht bloss um Käse, ein Kapitel spielt auch im Rotlichtmilieu der Hauptstadt.
Thomas Bornhauser Bücher






Tod eines Krimiautors
- 244 Seiten
- 9 Lesestunden
In seinem zehnten und letzten Kriminalroman beantwortet Thomas Bornhauser die Frage, wie es wäre, wenn ein Krimiautor selbst stirbt. Die Geschichte folgt Beat Neuenschwander, der unter einem Pseudonym veröffentlicht. Nach seinem tödlichen Sturz in den Rosenlaui-Gletscher bleibt nur ein Rätsel, das die Polizei von Bern lösen muss.
Wengen
- 200 Seiten
- 7 Lesestunden
Belpmoos
- 248 Seiten
- 9 Lesestunden
Westside
- 248 Seiten
- 9 Lesestunden
Kirchliche Feiern, die mit einer Mahlzeit verbunden sind, erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Solche Mahlzeiten machen eine 'heilige Alltäglichkeit' erlebbar: die Heiligkeit des alltäglichen Essens, die Alltagsrelevanz des Kirchlichen. Diese Handreichung will Mut machen zu solchen Feiern. Im ersten Teil wird die Verbindung von Essen und liturgischem Feiern aus anthropologischer, historischer, theologischer und juristischer Sicht beleuchtet. Der zweite Teil bringt Beispiele und Anregungen, die zur Nachahmung bzw. Weiterentwicklung animieren, und die zeigen, dass die Grenzen zwischen Gottesdienst, Gemeindefeier, Abendmahl und Sättigungsmahl verschwimmen, das Liturgische und das Kulinarische greifen ineinander. Darin manifestiert sich eine Beweglichkeit im kirchlichen Leben, aus der heraus sich zukunftsträchtige Formen des Feierns entwickeln können. Mit Beiträgen von Alfred Ehrensperger, David Plüss, Adrian Portmann, Tanja Sczuka sowie Praktikerinnen und Praktikern aus der Gemeindearbeit.
Der Erfolg von vielen eher unbekannten Krimiautorinnen und -autoren beruht darauf, dass sie ihre Geschichten nicht in die weite Welt hinaustragen, sondern lokal und regional verwurzelt bleiben. Eine Schilderung der Spitalgasse in Bern ist für die Lesenden einfacher nachzuvollziehen als ein Spaziergang an der Sukhumvit Road in Bangkok. Worauf kommt es aber an, wie schreibt man einen Krimi, wie gliedert man ihn? Wie wichtig ist es, gleich zu Beginn den Protagonisten geeignete Namen zu geben? Thomas Bornhauser hat für den Weber Verlag zehn Krimis zu Papier gebracht. Jetzt schreibt er diese Romane nur noch auf Anfrage, zum Beispiel für Hotels. In seinem Buch gibt er Tipps für werdende Krimischreiberlinge.
Riffelalp Resort Zermatt
- 200 Seiten
- 7 Lesestunden
Bernhard Fivian ist ein investigativer Journalist aus Bern. Seine neuesten Enthüllungen sorgen für Empörung bei der Berner Politik und Wirtschaft. Getroffene Hunde bellen bekanntlich. Um sich Distanz zu verschaffen, verbringt er einige Tage im Riffelalp Resort 2222 oberhalb Zermatt. Ruhe kehrt jedoch, so gesehen, keine ein. Zuerst findet er frühmorgens neben der kleinen Kirche (!) auf dem Areal des Resorts einen Toten. Diagnose der Rechtsmedizinerin: Herzstillstand, «als ob der einen Geist gesehen hätte ». Und eben so ein Geist, liebevoll Sebastian genannt, geistert seit Jahrzehnten durch das Hotel. So oder so: Die Aufregungen gehen weiter, auch für Bernhard Fivian.
Rüeggisberg
- 264 Seiten
- 10 Lesestunden
Es hätte ein entspannter Kreuzfahrturlaub werden sollen, doch eines Abends ist Fiona Decorvet plötzlich verschwunden. Joseph Ritter steht wieder einmal vor einem scheinbar unlösbaren Rätsel. Niemand weiss, was passiert sein könnte – auch nicht die vier besten Freundinnen von Fiona Decorvet, welche ebenfalls mit an Bord waren. Doch die Ermittlungen halten einige Überraschungen bereit. Zwischen Dänemark, der Ukraine und der Schweiz finden sich überall Indizien. Ob internationaler Kunsthandel, dubiose Psychologen oder eine zweifelhafte Sekte – die Untersuchungen haben es in sich. Bei der Entwirrung der Verstrickungen um die Vermisste eröffnen sich dem Ermittlerteam um «J. R.» auch dieses Mal wieder unerwartete Abgründe.
