Bookbot

Juliane Liebert

    1. Jänner 1987
    Literarischer März - 16: Unter der Folie aus Luft
    Bla
    lieder an das große nichts
    Hurensöhne!
    • Hurensöhne!

      Über die Schönheit und Notwendigkeit des Schimpfens

      • 88 Seiten
      • 4 Lesestunden

      In "Hurensöhne! - Über die Schönheit und Notwendigkeit des Schimpfens" feiert Juliane Liebert die Kunst des Schimpfens als Ausdruck von Zorn und Kreativität. Mit Analysen von Gedichten und Songs hinterfragt sie sprachliche Normen und soziale Kontrolle. Begleitet von Erman Aksoys provokativen Bildern, regt das Buch zur Reflexion über Emotionen an.

      Hurensöhne!
      4,0
    • An der Schwelle zum Schlaf, unterwegs durch die Großstadt, begegnen wir Nikolai Gogol und Marianne Faithful, Sockendandys und Partymädchen, Versehrten und Abgehängten, »mit dem gesicht nach unten«, »am broadway an der haltestelle«, »für zehn, fünfzehn minuten wirklich«. Sie sind »der spiele so müde, selbst die messer haben das stechen satt«. Denn was ist das Herz anderes als ein »muskulöses hohlorgan« — Kraken haben drei davon, wir Menschen: »eine plötzliche angst vor zügen«.Mit untrüglichem Rhythmusgefühl und einem Ohr auf der Tanzfläche horcht Juliane Liebert in ihren flirrenden Gedichten auf »die einsamen, die lauten, die leichten dinge« und schreibt Verse von solcher Zartheit, dass sogar die Battlerapper getröstet werden. Denn selbst wenn die Erde »immer langsamer rotiert« und die Niagarafälle »abends abgestellt« werden — »morgens stellt man sie wieder an«.

      lieder an das große nichts
      3,6
    • Literarischer März - 16: Unter der Folie aus Luft

      Leonce-und-Lena-Preis 2009. Wolfgang-Weyrauch-Förderpreise 2009

      • 152 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Der Literarische März, der 'renommierteste Wettbewerb für den deutschsprachigen Lyrik-Nachwuchs' (Frankfurter Rundschau), bietet einen repräsentativen Einblick in die junge Lyrik der Gegenwart. Das Buch enthält die Gedichte der zum Vortrag nach Darmstadt eingeladenen Lyriker/innen Tobias Falberg, Alexander Gumz, Juliane Liebert, Marie T. Martin, Kerstin Preiwuß, Ulrike Almut Sandig, Christoph Wenzel, Ruth Wiebusch, Nadja Wünsche, Judith Zander. Den Leonce-und-Lena-Preis 2009 erhielt Ulrike Almut Sandig für 'Gedichte, die Texturen sehr komplexer, ineinander und gegeneinander arbeitender Motivschichten sind. Die Rückeroberung einer nicht nur privaten, sondern auch historischen Anwesenheit ist ihr großes literarisches Thema.' Einen Wolfgang-Weyrauch-Förderpreis erhielt Juliane Liebert 'für gewagte, erstaunliche und auch erstaunlich befreiende Gedichte (.), die gegen die Überanstrengung von Körpern und ihren Rollen eine Ausgelassenheit setzen, die durchaus Züge von Verzweiflung hat – aber eine Verzweifl ung, die mit Mut, Wut und Witz balanciert ist.' Judith Zander erhielt einen Förderpreis 'für Gedichte, deren Reichtum an lebendigen Tonfällen, an Sprechformen, an Klangfarben, deren motivische Vielfalt und frappante Kleinteiligkeit für sich einnimmt.'

      Literarischer März - 16: Unter der Folie aus Luft