»Parkinson gibt mir mehr, als es mir nimmt«, sagt der Journalist Henk Blanken. Stundenlang im Garten sitzen und die Wolken am Himmel beobachten zum Beispiel, dafür hatte er vor der Diagnose keine Zeit. Als viel beachteter Journalist stand er immer unter Strom. Jetzt stolpert er, zittert, hat seine Bewegungen nicht mehr unter Kontrolle, wird vergesslich. Das zwingt zur Langsamkeit. Als er von der Diagnose erfährt, ist seine erste Reaktion: »Das ist aber eine gute Geschichte. « Diese, seine Geschichte hat er meisterhaft aufgeschrieben. Selten hat ein Parkinsonkranker so packend seine eigene Erkrankung protokolliert. Es geht um das Annehmen des körperlichen und - noch beängstigender – des geistigen Verfalls, aber auch um die Frage, wie lange ein Leben lebenswert ist.
Henk Blanken Bücher
Henk Blanken setzt sich für die Kunst des erzählenden Journalismus ein und plädiert für einen Stil, der ebenso fesselnd wie Fiktion ist und dennoch auf Fakten beruht. Seine Arbeit befasst sich mit den tiefgreifenden Aspekten menschlicher Erfahrung und des menschlichen Zustands, insbesondere durch eine gefeierte Darstellung eines Parkinson-Patienten, der sich einer medizinischen Behandlung unterzieht, während er bei Bewusstsein bleibt. Blankens Schriften über den Journalismus betonen die Notwendigkeit kraftvollen, fesselnden Geschichtenerzählens, das die Leser fesselt. Seine Prosa erforscht den Kontrast zwischen persönlichem Kampf und beständiger Schönheit und nutzt oft eine einzigartige Perspektive, um scheinbar gewöhnliche Umstände zu beleuchten.




Over al dat onuitstaanbare verdwijnen ‘Het is wél een goed verhaal,’ denkt journalist en schrijver Henk Blanken als hij hoort dat hij parkinson heeft. Hij struikelt over tegels, kwijlt als hij een ui snijdt, hij beeft of verkrampt. ‘Je gaat er niet dood aan,’ zegt hij, ‘maar het loopt lullig af.’ Zolang hij erover kan schrijven, is het te doen. Vier jaar lang zoekt hij verhalen die zijn verhaal vertellen. Over zijn vader en zijn zoon, over de schilder die God op een ladder zette, over de vriend die in een christelijke commune verdween, over het verlies van woorden. Zo ontstaat Pistoolvinger , over ‘al dat onuitstaanbare verdwijnen’. ‘Het went,’ schrijft hij, ‘maar wennen is wachten tot het minder wordt.’
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