Eine „Sängerin, die das Blut stocken lässt“, hat ein Kritiker Brigitte Fassbaender einmal genannt. Bis zu dem Tag, an dem sie ihre Gesangskarriere aus freien Stücken beendete, war sie ein Weltstar der Oper wie des Liedgesangs. In ihrer Autobiographie blickt sie auf ein überreiches Leben, erzählt von großen Künstlern, denen sie begegnet ist, von Glanz und Elend des Sängerberufs und, vor allem, vom Glück der Musik. Mit 21 Jahren wird Brigitte Fassbaender an die Münchner Staatsoper engagiert. Von dort führt sie ihr Weg auf die bedeutendsten Bühnen der Welt. Es ist ein Weg, der von künstlerischen Abenteuern wie von wundervollen Erlebnissen geprägt ist. In ihrem klugen, zutiefst menschlichen Buch spricht sie von den Opern und Liedern, die ihr am Herzen lagen, vom Ethos des Sängers und den Momenten der größten musikalischen Erfüllung. Sie erzählt von Dirigenten und Sängern, Pianisten und Regisseuren, die sie bewundert hat: von Carlos Kleiber bis Claudio Abbado, von Martha Mödl bis Dietrich Fischer-Dieskau und vielen anderen mehr. Freimütig schreibt sie auch über schwierige Themen, etwa über die Qualen der Wechseljahre für eine Sängerin, über Männermacht und Machtmissbrauch, über eigene Versäumnisse. Als sie das Singen aufgibt, erschließt sich ihr ein zweites Leben als Gesangspädagogin, Regisseurin und Intendantin. Ihr Buch ist die wunderbare Geschichte von einer, die auszog, das Staunen zu lernen.
Brigitte Fassbaender Reihenfolge der Bücher (Chronologisch)


Dann löst sich des Liedes Zauberbann
Interpreten im Gespräch über Robert Schumann und die wunderbare Welt des Liedes
- 271 Seiten
- 10 Lesestunden
Zum Schumann-Gedenkjahr 2010 wurden die Stimmen der wichtigsten Interpreten von Robert Schumanns bedeutendem Liedschaffen zusammengetragen. Sie äußern ihre Gedanken zu Schumanns Liedkomposition aus ihrer jeweiligen, individuellen Sicht und legen dar, warum sie persönlich immer wieder Schumann-Lieder in ihre Konzertprogramme aufnehmen. Aus der Vielzahl der Meinungen renommierter Sänger und Pianisten unserer Zeit entsteht damit nicht nur das vielfarbige Bild Schumanns als Liedkomponist, sondern auch eine Abbildung der Kunst des Liedgesanges am Beginn des 21. Jahrhunderts überhaupt. Die Autorin Sabine Näher übernimmt hierbei das Konzept ihres 1996 erschienenen, beim Publikum wie in Fachkreisen hochgeschätzten Bandes „Das Schubert-Lied und seine Interpreten“.