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Benno Baumbauer

    Bayern - Italien
    Michael Wolgemut - mehr als Dürers Lehrer
    • Michael Wolgemut (1434/37–1519) stand lange im Schatten seines übermächtigen Schülers Albrecht Dürer. Mit dem Katalog zur Nürnberger Ausstellung 2019/20 legt ein Team renommierter Forscher_innen ein Standardwerk zu dem Malerunternehmer vor, das die Produktion seiner Werkstatt in ein neues Licht rückt. Durch die Kooperation mit zahlreichen Mitarbeitern und Subunternehmern gelang es Wolgemut, einen der führenden Betriebe auf dem überregionalen Markt für Tafelmalerei zu etablieren. Zu den Auftraggebern der von ihm entworfenen Glasgemälde gehörte sogar Kaiser Friedrich III. Auch das neue Medium der Druckgraphik machte er sich zu eigen – für die Schedel’sche Weltchronik schuf er einen Bilderkosmos, der bis heute unsere Vorstellung von Europa um 1500 prägt. Einen einzigartigen Einblick in seinen Werkstattbetrieb bietet ein geschlossen erhaltener Bestand an Handzeichnungen in der Universitätsbibliothek Erlangen. Denn Wolgemut war weitaus mehr als nur Dürers Lehrer. - Katalog zur Ausstellung in Nürnberg (Albrecht-Dürer-Haus / Germanisches Nationalmuseum / Museum Tucherschloss) sowie in den Stadtkirchen in Nürnberg und Schwabach vom 22.12.2019 bis 22.3.2020 - Wolgemut fasziniert aufgrund der Vielseitigkeit seiner künstlerischen Medien und seiner kooperativen Arbeitsweise. - Instruktive Essays und fundierte Katalogtexte bieten einen tiefen Einblick in einen spätmittelalterlichen Werkstattbetrieb.

      Michael Wolgemut - mehr als Dürers Lehrer2019
    • Bayern - Italien

      Die Geschichte einer intensiven Beziehung

      • 472 Seiten
      • 17 Lesestunden

      Bayerische Landesausstellung 2010 – Das Begleitbuch Bayern und Italien – Das ist eine 2.000-jährige, turbulente Beziehungsgeschichte, die Geschichte von Herrschern und Händlern, Heiligen und Künstlern, Reisenden und Gelehrten, Gastarbeitern und sonnenhungrigen Touristen. Schon zur Römerzeit überquerten Menschen die Alpen und brachten ihre Waren mit. Augsburg wurde zu einem Einfallstor für die Renaissancekunst und bayerische Handelshäuser hatten später ihren Sitz in Venedig. Der Kapuzinerorden aus Italien kümmerte sich um die Stärkung des katholischen Glaubens in Bayern und die italienische Barockkunst hielt hier Einzug. Im 19. und 20. Jahrhundert zog die Sehnsucht nach Kultur, Sonne und Meer die Reisenden gen Italien. Dagegen lockte das Versprechen eines größeren Wohlstandes viele Italiener in den Norden. Italienisches Lebensgefühl ist inzwischen ein sichtbarer Teil unserer Gesellschaft geworden. Das reich bebilderte Begleitbuch zur großen Landesausstellung in Füssen und Augsburg zeichnet die wechselhaften Verbindungen zwischen Bayern und Italien lebendig nach.

      Bayern - Italien2010