In Krisenzeiten ist ein klarer moralischer Kompass entscheidend. Kristina Lunz, feministische Aktivistin, betont, dass Empathie und Widerstand Schlüssel für sozialen Wandel sind. Sie teilt persönliche Erfahrungen und zeigt, wie man eine politische Haltung entwickelt und diese anpasst, ohne die eigenen Werte zu verraten.
Kristina Lunz Bücher



Die Zukunft der Außenpolitik ist feministisch
Wie globale Krisen gelöst werden müssen | Weltpolitik im 21. Jahrhundert: Frieden & Gesundheit, Menschenrechte & Klimagerechtigkeit für alle überall
Die Politik und Praxis internationaler Beziehungen wird nach wie vor von alten, weißen, westlichen Männern dominiert, wodurch die Bedürfnisse von Frauen und Minderheiten ignoriert werden. In einer Welt voller Kriege und Krisen setzt sich Kristina Lunz mit ihrem „Centre for Feminist Foreign Policy“ für einen Paradigmenwechsel ein. Sie verknüpft Frieden, Menschenrechte und Gerechtigkeit mit Außenpolitik und stellt militärische Machtspiele feministische Analysen und Mediation gegenüber. Realpolitik wird durch Utopien ersetzt, und die Gleichstellung von Botschaftern und Botschafterinnen wird angestrebt. Dadurch soll das Gegeneinander der Nationen überwunden werden, um eine sicherere und konfliktärmere Welt zu schaffen. Lunz deckt die brutalen Muster männlicher Dominanz auf und zeigt, wie patriarchale Strukturen unsere Welt durch Gier und Gewalt gefährden. Sie skizziert eine gerechtere und sicherere Zukunft und bietet einen Ausweg aus der gegenwärtigen Krise. Ihre Argumentation für eine feministische Außenpolitik ist nicht nur notwendig, sondern auch ein Aufruf zur Dekonstruktion kolonialer Überlegenheit. Dieses Werk fordert dazu auf, den Status quo der Sicherheits- und Außenpolitik zu hinterfragen und ihn humaner, effektiver und inklusiver zu gestalten.
Wer hat euch erlaubt, Frauen so zu hassen?
Für eine Gesellschaft, in der alle sicher sind – ein Manifest
- 144 Seiten
- 6 Lesestunden
Schluss mit dem Täterschutz! Der Fall Collien Fernandes hat Deutschland aufgerüttelt und schonungslos offengelegt, wie alltäglich männliche Gewalt gegen Frauen ist – und wie unzureichend das deutsche Rechtssystem betroffene Frauen schützt. Die Unternehmerinnen, Autorinnen und Aktivistinnen Kristina Lunz und Düzen Tekkal wollen das nicht länger hinnehmen. Gemeinsam mit Ricarda Lang und mit der Unterstützung von mehr als 250 bekannten Frauen stellen sie 10 Forderungen gegen männliche Gewalt an die Bunderegierung und starteten eine bundesweite Unterschriftenaktion, die binnen kürzester Zeit über 300.000 Menschen mobilisierte. In ihrem Buch erhalten diese Forderungen Nachdruck und Tiefe, die Autorinnen wollen Bewegung schaffen, Gespräche beginnen, aus Wut Veränderung schaffen – und sichtbar machen, was politisch möglich wäre, wenn endlich konsequent gehandelt wird.