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Frank Hüther

    Frauen an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (1946–2022)
    Hochschulen im öffentlichen Raum
    • Hochschulen im öffentlichen Raum

      Historiographische und systematische Perspektiven auf ein Beziehungsgeflecht

      • 377 Seiten
      • 14 Lesestunden

      Hochschulen sind öffentliche Räume, keine Elfenbeintürme. Der Begriff des akademischen Elfenbeinturms, der eine bewusste Abgrenzung der Wissenschaft vom öffentlichen Diskurs impliziert, wird auch nach Jahrhunderten der wechselseitigen Beeinflussung beider Bereiche weiterhin verwendet. Ist dies gerechtfertigt? Das Verhältnis zwischen Öffentlichkeit und Wissenschaft ist komplex. Dieser Band beleuchtet dieses Beziehungsgeflecht und bietet Einblicke in die Gesellschaften des 19. und 20. Jahrhunderts. Die 14 Autorinnen und Autoren bringen durch ihre vielfältigen Forschungsinteressen eine multiperspektivische Herangehensweise an die Thematik. Fragen zu den Aufgaben und Funktionen von Universitäten und deren Personal werden nicht nur an den Orten wissenschaftlicher Praxis entschieden, sondern auch in der Öffentlichkeit. Bereits von ihren Anfängen an wurden Universitäten in unterschiedlichem Maße durch ihre Beziehung zur Öffentlichkeit geprägt. Diese hat stets eine Rolle dabei gespielt, was als Wissenschaft anerkannt wird und was nicht, und somit soziale Anerkennung für die Wissenschaft bereitgestellt oder vorenthalten. Daher entwickelt sich eine wechselseitige Abhängigkeit zwischen diesen beiden Bereichen. Die Untersuchung der Beziehung zwischen Universität oder Wissenschaft und der Öffentlichkeit ermöglicht zudem Einblicke in die jeweilige Gesellschaft. Folglich spiegeln sich die Funktionen und Aufgaben der Hochschulen auch in Ber

      Hochschulen im öffentlichen Raum
    • Wie ergeht es Frauen an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz? Wie sind ihre Karrierewege und -chancen? Wie war es in der Vergangenheit, als Frau an der JGU zu studieren oder zu arbeiten, und welchen aktuellen Herausforderungen stellen sich Frauen in den einzelnen Gruppen – als Studierende, Lehrende oder auch als nicht-wissenschaftliche Mitarbeiterin – heute? Diese und weitere Fragen stehen im Fokus des vorliegenden Bandes, der sich diesen aus unterschiedlichen Perspektiven nähert. Neben der Darstellung historischer Entwicklungen inner- und außerhalb der Universität richten sich die Untersuchungen auf Portraits individueller biographischer Erlebnisse sowie auf die hochschulpolitische Geschlechter- und Diversitätspolitik an der JGU. How do women feel at Johannes Gutenberg University Mainz? What are their career paths and opportunities? What was it like to study or work as a woman at Johannes Gutenberg University in the past, and what current challenges are women facing – as students, lecturers or even non-academic members of staff? The present volume aims to analyse these issues from various perspectives. The contributions not only present historical developments inside and outside the university, but also focus both on portraits of individual biographical experiences and gender and diversity policies at the Johannes Gutenberg University.

      Frauen an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (1946–2022)