Jiří Marek Lebenslauf
Jiří Marek war ein tschechischer Schriftsteller, dessen Werk auf Geschichte und Volkstraditionen zurückgreift. Mit der Präzision eines Erzählers und einem Sinn für Details zieht er den Leser in die Vergangenheit und erweckt alte Geschichten und Figuren zum Leben. Seine Schriften zeichnen sich durch Beobachtungsgabe und eine einfühlsame Darstellung menschlicher Schicksale aus. Marek verstand es meisterhaft, historische Authentizität mit fesselnder literarischer Gestaltung zu verbinden.






Marek studierte bis 1938 tschechische und deutsche Sprache an der Karls-Universität in Prag. Nach dem Krieg trat er der Kommunistischen Partei bei, war zunächst als Lehrer tätig in Strakonice, Soběslav, Nachod und Prag, schrieb seit 1948 für die Tageszeitung Volkszeitung und das Parteiorgan der Kommunisten Rotes Recht. Später leitete er als Chefredakteur die Zeitschrift Welt der Sowjets (Svět sovětů). Von 1954 bis 1959 war er Direktor des Staatsfilms, von 1961 bis 1982 dozierte er an Prager Universitäten.