Eine Biographie des Glaubens Der Glaube wird geboren aus Träumen und Berührungen mit dem Unendlichen. Er ist Quelle und Resonanzraum mutigen Lebens in der Freiheit des Denkens, des Urteilens und des Handelns. „Mein Himmel ist nicht leer.“ – Dieses Bekenntnis ist für Horst Gorski die Triebfeder seines Lebens und Arbeitens als Pfarrer und Theologe. Sein Ziel ist es, zu vermitteln: zwischen einer Erfahrung, die alles Verstehen übersteigt, einerseits und dem vernünftigen Begreifen menschlicher Existenz andererseits. In diesem Spannungsfeld entwickelt er eine liberale Theologie, die die Fühlungnahme mit dem Urgrund des Lebens mit den Fragen der Gegenwart ins Gespräch bringt.
Horst Gorski Reihenfolge der Bücher (Chronologisch)




Die »Dokumente zum kirchlichen Zeitgeschehen«, die erste von zwei jährlichen Lieferungen des »Kirchlichen Jahrbuchs«, enthalten, bezogen auf das jeweilige Berichtsjahr, in kommentierter Form wichtige Stellungnahmen und Dokumente zu kirchlichen und theologischen Grundsatzfragen, zur öffentlichen Verantwortung der Kirche und zu kirchlichen Ereignissen und Entwicklungen. Überblick über kirchliches Zeitgeschehen Kommentare zu kirchlichem Zeitgeschehen Einordnung von kirchlichem Zeitgeschehen
Wie lässt sich Verbindung halten, wenn alltägliche Begegnungsräume plötzlich nicht mehr zur Verfügung stehen? Dem Theologen Horst Gorski gelang die Kontaktpflege durch tägliche Tagebuchnotizen, die er seit den ersten Tagen des Lockdowns an Kolleginnen und Kollegen schickte. Die kurzen Texte waren gedacht als geistliche Stärkung, Deutungsangebot in ungewöhnlicher Situation, als Vernetzung in Zeiten sozialer Vereinzelung. Rückblickend werden sie zum Zeugnis eines außergewöhnlichen Frühlings. Die 50 kurzen Texte, die zwischen März und Juni 2020 entstanden sind, versuchen eine theologische Deutung der Krise, kommentieren die gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen, diskutieren die Rolle der Kirche und reflektieren sozialethische Fragen. Die Tagebuchnotizen berühren existenzielle Themen: Leben und Sterben, Trost und Hoffnung, Verletzlichkeit und Grenzen menschlichen Lebens, Verunsicherung angesichts globaler Krisen. Horst Gorski gelingt es bewegend, seine Erfahrungen persönlich, geistlich und theologisch anschaulich zu machen und dabei immer wieder auch Humor aufblitzen zu lassen.
Was willst du von mir, Frau?
- 142 Seiten
- 5 Lesestunden