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Bookbot

Michael Akstaller

    Raststätte
    Jan St. Werner
    • 2023

      Jan St. Werner

      Space Synthesis

      Wie kann man sich in einen Klang hineinversetzen? Welche Perspektiven öffnen sich durch das Aufeinandertreffen von Raum, Resonanz und Wahrnehmung? Und wie verändern sich dabei die Beteiligten? Der Künstler und Komponist Jan St. Werner, bekannt als Mitglied des Duos Mouse on Mars, entwirft mit Space Synthesis ein radikal neues Verständnis von Klang und Raum. Das Zusammenspiel von beidem wird zur Methode der Erkundung von Architektur und sozialen Zusammenhängen. Space Synthesis ist der Katalog zur ersten Einzelausstellung von Jan St. Werner und zugleich das Dokument einer Praxis, die sich gegen scheinbar feststehendes Wissen wendet und die produktive Kraft von Klang multiperspektivisch untersucht. Zahlreiche Beiträge vertiefen das Verständnis seiner künstlerischen Arbeit. JAN ST. WERNER (*1969, Nürnberg) bezieht sich in seinen Soundarbeiten stets auch auf den Austausch mit der bildenden Kunst. Werner realisierte Klanginterventionen und Ausstellungen im Rahmen der documenta 14 in Athen und Kassel, dem Haus der Kulturen der Welt in Berlin, Lenbachhaus und ebenso auf der 6. Ural Biennale. Werner lehrte an der Nürnberger Akademie der Bildenden Künste, am Massachusetts Institute of Technology (M. I. T.) in Boston und an der New York University Tisch School of the Arts in Berlin. 

      Jan St. Werner
    • 2023

      RASTSTÄTTE ist eine Publikation künstlerischer Recherchearbeiten, die an der Raststätte Frankenwald von Michael Akstaller, Eva Borrmann, Urs Humpenöder, Laura Immler, Stephan Janitzky, Hannes Köpke und Julia Liedel in Zusammenarbeit mit der Staatlichen Kunsthalle Baden-Baden entstanden sind. Der Blick aus dem Brückenrestaurant Frankenwald über der A9 zeigt ein Panorama, in dem abstrakte ökonomische Überlegungen mit den konkreten Bedürfnissen des Reisens und Transportierens verschmelzen. Familien mit quengelnden Kindern, LKW-Fahrer*innen, die ihre Ruhezeiten einhalten, und Bereitschaftspolizist*innen, die enttäuscht vor einer kaputten Eismaschine stehen, prägen das Bild. Die Sphären von Produktion und Konsumtion vermischen sich und erzeugen einen rhythmischen Hintergrund, der von den vorbeifahrenden Fahrzeugen begleitet wird. Im November 2021 nutzten sieben Künstler*innen die Autobahnraststätte Frankenwald als temporären Wohn- und Produktionsort. Ihre gleichzeitige Präsenz ermöglicht eine vielschichtige Betrachtung: Was bedeutet es, an einem Ort zu verweilen, an dem längeres Bleiben unerwünscht ist? Wie sind Menschen und Infrastruktur miteinander verwoben? Die Publikation enthält literarische Texte, Bilder, Verweise auf Videoarbeiten und dokumentarisches Material der Kurzausstellung “Symposium Raststätte” in der Staatlichen Kunsthalle Baden-Baden.

      Raststätte