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Adriana Cavarero

    1. Jänner 1947

    Adriana Cavareros philosophische Arbeit befasst sich mit der politischen Bedeutung des Denkens und dem 'Denken der sexuellen Differenz'. Sie untersucht die westliche philosophische Tradition aus einer feministischen Perspektive und interpretiert Denkerinnen wie Hannah Arendt durch Konzepte wie Einzigartigkeit, Handeln und Erzählen auf innovative Weise neu. Ihre Untersuchung stellt die individuelle und einzigartige Existenz des Menschen in den Vordergrund, die in seinem Körper und Geschlecht verwurzelt ist. Cavarero lehnt abstrakte philosophische Subjekte und postmoderne Fragmentierung ab und setzt sich stattdessen für die lebendige Einzigartigkeit des Selbst ein, das durch Beziehungen zu anderen und die Akzeptanz verkörperter Individualität geformt wird.

    Feministische Philosophie 4
    Platons Töchter
    • zeigt die patriarchalen Züge der Philosophiegeschichte (Kofman, Klinger, Cavarero) und die Notwendigkeit einer Transformation der einzelnen Teildisziplinen von der Wissenschaftstheorie (List) bis zur Ethik (Gould, Benhabib), Rechts- und politischen Philosophie (Schröder, Heller). Dabei steht auch zur Debatte, ob die postmoderne Subjektkritik feministisch gedeutet werden kann (Braidott, Iveković, Weisshaupt). Die Herausgeberin erläutert die wissenschaftliche Legitimitar der Feministischen Philosophie und gibt einen Oberblick über die recenten Entwicklungen. Eine Auswahlbibliographie (Klinger) beschließt den Band

      Feministische Philosophie 4