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Roland Kugler

    Grünland
    Ausländerrecht
    • Grünland

      Doku-Roman

      • 300 Seiten
      • 11 Lesestunden

      Infiziert von der rebellischen Stimmung der 1968er Jahre, zieht sich Student Thomas Reuter mit seiner Abneigung gegen Krawatten den Argwohn etablierter Juristen zu. Durch sein Engagement in der Gruppe «Referendare in der Gewerkschaft Öffentliche Dienste, Transport und Verkehr» und die abschätzigen Bemerkungen seines Vaters wird er zum Außenseiter. Nach ausgiebigen Reisen mit dem VW-Bus und einem eher durchschnittlichen Staatsexamen findet er Ende der 1970er Jahre Anstellung in einer Stuttgarter Kanzlei, die bevorzugt Hausbesetzer, Mieter und Ausländer vertritt und Mandate von Vermietern ablehnt. Dort gerät Reuter in den Bann einer faszinierenden neuen politischen Partei. Rechtzeitig zum Wahljahr 2019 legt Roland Kugler seinen Roman vor, in dem er auf humorvolle und nachdenkliche Weise nachzeichnet, wie Baden-Württemberg und Stuttgart zum «Grünland» wurden und die Grünen zur machtbewussten Regierungspartei aufstiegen. Die Grünen in Stuttgart und Baden-Württemberg dienen als Beziehungspunkt für den Roman, der den kulturellen Wandel der letzten Jahrzehnte beleuchtet. Kugler erinnert an markante Persönlichkeiten, erbitterte Kämpfe und bedeutende Ereignisse innerhalb der Grünen und zeigt, wie Ideen der außerparlamentarischen Bewegung allmählich mehrheitsfähig wurden, während sich die Partei im Machtkampf tiefgreifend veränderte.

      Grünland