Die "Zeitschrift für Ideengeschichte" fragt nach der veränderlichen Natur von Ideen, seien sie philosophischer, religiöser, politischer oder literarischer Art. Herausragende Fachleute aus allen Geisteswissenschaften gehen in originalbeiträgen der Entstehung, den zahlreichen Metamorphosen, aber auch dem Altern von Ideen nach. Dabei erweist sich manch scheinbar neue Idee als alter Hut. Und umgekehrt gilt es, in Vergessenheit geratene Ideen neu zu entdecken. Die "Zeitschrift für Ideengeschichte" wird von den großen deutschen Forschungsbibliotheken und Archiven in Marbach und Wolfenbüttel, der Klassik Stiftung Weimar, der Stiftung Preußischer Kulturbesitz sowie dem Wissenschaftskolleg zu Berlin gemeinsam getragen. Mögen die Quellen der Zeitschrift im Archiv liegen, so ist ihr intellektueller Zielpunkt die Gegenwart. Sie beschreitet Wege der Überlieferung, um in der Jetztzeit anzukommen; sie stellt Fragen an das Archiv, die uns als Zeitgenossen des 21. Jahrhunderts beschäftigen.
Warren Breckman Bücher
Warren Breckman ist ein Autor, dessen Werk sich mit Geschichte und insbesondere mit Intellektueller Geschichte befasst. Seine akademische und redaktionelle Tätigkeit deutet auf eine tiefe Auseinandersetzung mit der Entwicklung von Ideen und historischen Diskursen hin. Als Historiker prägt seine Perspektive wahrscheinlich seine Herangehensweise an die Analyse von Gedanken und deren Entwicklung über Epochen hinweg. Leser können Werke erwarten, die aufschlussreiche Einblicke in die Entwicklung des menschlichen Denkens bieten.


Marx, the young Hegelians, and the origins of radical social theory
- 352 Seiten
- 13 Lesestunden
This is the first major study of Marx and the Young Hegelians in twenty years. The book offers a new interpretation of Marx's early development, the political dimension of Young Hegelianism, and that movement's relationship to political and intellectual currents in early nineteenth-century Germany. The book draws together an account of major figures such as Feuerbach and Marx, with discussions of lesser-known but significant figures, as well as such movements as French Saint-Simonianism and "Positive Philosophy." Wide-ranging in scope and synthetic in approach this is an important book for historians of philosophy, theology, political theory and nineteenth-century ideas.