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Georg Christoph Lichtenberg

    1. Juli 1742 – 24. Februar 1799

    Georg Christoph Lichtenberg war ein deutscher Wissenschaftler, Satiriker undemphatischer Bewunderer Englands. Heute erinnert man sich an ihn für seine posthum veröffentlichten Notizbücher, die er selbst als „Abfallbücher“ bezeichnete, und für seine Entdeckung seltsamer baumartiger Muster, die heute als Lichtenberg-Figuren bekannt sind.

    Georg Christoph Lichtenberg
    Physikvorlesung
    Im Zaubergarten der Gedanken
    Krokodile im Stadtgraben
    Schriften und Briefe. Zweiter Band, Sudelbücher II, Materialhefte, Tagebücher Sudelbücher II Materialhefte, Tagebücher
    Handbuch der Menschenkenntnis
    Die Aphorismen-Bücher. Nach den Handschriften
    • Kurt Tucholsky beschreibt Lichtenberg als einen einzigartigen Geist, dessen Aphorismen bedeutenden Einfluss hatten. Lichtenberg notierte 33 Jahre lang seine Gedanken in „Sudelbüchern“, aus denen nur eine Auswahl veröffentlicht wurde. Die Leitzmann-Edition, die nun in einem Band erscheint, gilt als entscheidend für die Wiederentdeckung seines Werkes.

      Die Aphorismen-Bücher. Nach den Handschriften
      5,0
    • Nachträge zu den Heften A-L · Rekonstruktion der verschollenen Hefte G und H · Füllhornbuch · Goldpapierheft · Miszellen-Heft 1798 · Undatierbare und verstreute Bemerkungen · Materialhefte I und II (zu den Briefen aus England und zum Orbis Pictus) · Tagebücher: Tagebuch 1770 - 1772 · Reise Tagebuch 1774 - 1775 · Reise-Anmerkungen 1775 · Staatskalender 1789 bis 1799

      Schriften und Briefe. Zweiter Band, Sudelbücher II, Materialhefte, Tagebücher Sudelbücher II Materialhefte, Tagebücher
      5,0
    • Krokodile im Stadtgraben

      • 320 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Georg Christoph Lichtenberg wurde am 1. Juli 1742 in Oberramstadt bei Darmstadt geboren. Nach dem Studium der Mathematik, Naturwissenschaften und Astronomie unternahm er mehrere England-Reisen, ehe er 1770 eine Professur für Experimentalphysik und Naturwissenschaften in Göttingen antrat. Ab 1778 redigierte er den „Göttinger Taschenkalender“. Wegen eines Rückenleidens, unter dem er seit seiner Kindheit litt, führte er ein zurückgezogenes Leben. Sein schriftstellerisches Schaffen besteht nahezu vollständig aus Aufzeichnungen von Aphorismen in seinen sogenannten Sudelbüchern, mit denen sich Lichtenberg einen Namen als einer der geistreichsten Schriftsteller der Aufklärung gemacht hat. Er starb am 24. Februar 1799 in Göttingen. Robert Gernhardt, 1937 in Reval (heute Tallinn) in Estland geboren, studierte Malerei und Germanistik in Stuttgart und Berlin und lebte seit 1964 als Schriftsteller, Maler, Zeichner und Karikaturist in Frankfurt am Main. Für sein Werk erhielt er zahlreiche Preise. Robert Gernhardt starb 2006 in Frankfurt.

      Krokodile im Stadtgraben
      5,0
    • Physikvorlesung

      Nach J. Chr. P. Erxlebens Anfangsgründen der Naturlehre. Aus den Erinnerungen von Gottlieb Gamauf

      • 431 Seiten
      • 16 Lesestunden

      Seit seine „Sudelbücher“ postum veröffentlicht wurden, gilt Georg Christoph Lichtenberg (1742-1799) als der tiefsinnigste deutsche Aphoristiker; für seine Zeitgenossen war er der erste Professor für Experimentalphysik, der durch Sprachkunst und eine Vielzahl ausgeklügelter Experimente seine Zuhörer an der ‚modernen? Universität Göttingen zu fesseln verstand, als Physik noch allgemeinbildendes Fach für alle Studienrichtungen war. Der Stil dieser Vorlesungen schlug sich allerdings nicht in einem eigenen Kompendium nieder; vielmehr legte er ihnen als Lehrbuch die „Anfangsgründe der Naturlehre“ seines Vorgängers J. Chr. P. Erxleben zugrunde, das Lichtenberg dazu viermal neu herausgab – im Grundtext unverändert. Einen Eindruck kann deshalb allein die von Gottlieb Gamauf ausgearbeitete Mit- und Nachschrift vermitteln, die, bislang weitgehend unbekannt, nach 1808/12 erstmals wieder vorgelegt wird. Sie stellt ein letztes Kompendium allgemeinbildender akademischer Physik dar und repräsentiert zugleich den erstaunlichen Kenntnisstand der Gebildeten des ausgehenden 18. Jahrhunderts.

      Physikvorlesung
      5,0
    • Lichtenberg bietet Erhellendes zu Themen wie Tod, Teufel, Zeit, Geld, Wein und Weib. In dieser Sammlung finden sich sowohl scharfsinnige als auch scharfzüngige Auszüge aus seinen Sudelbüchern sowie weniger bekannte Passagen aus seinem Gesamtwerk.

      Aphorismen und andere Sudeleien
      4,2
    • Anmerkungen. Zum vorliegenden Band. Personenregister zum Textband

      Schriften und Briefe
      2,0
    • Aufsätze und Streitschriften

      • 92 Seiten
      • 4 Lesestunden

      Der Verfasser wollte diesen Brief ursprünglich nicht veröffentlichen, sondern lediglich einem bestimmten Mann zukommen lassen. Da dies jedoch nicht geschah, las er ihn einigen Freunden vor, darunter der Herausgeber. Der Inhalt richtet sich gegen die sogenannten Göbharde, eine Gruppe von Schriftstellern und Buchhändlern, die als unehrlich gelten. Der Herausgeber sieht es als notwendig an, die derben Wahrheiten, die in dem Brief angesprochen werden, einem breiteren Publikum zugänglich zu machen, um den Missstand anzuprangern.

      Aufsätze und Streitschriften
    • Lichtenberg Briefwechsel Bd. 5: Register

      Personen- und Sachregister, Nachträge, Besserungen, Verzeichnisse

      • 1971 Seiten
      • 69 Lesestunden

      Der Briefwechsel von Georg Christoph Lichtenberg wird in dieser hochgelobten Ausgabe als philologisches Meisterwerk präsentiert. Die zwischen 1983 und 1992 veröffentlichte Sammlung erhält durch die nun vorliegenden umfangreichen Registerbände eine wertvolle Ergänzung, die eine tiefere Erschließung der Inhalte ermöglicht. Diese Register bieten ein hilfreiches Handwerkszeug, um die komplexen Themen und Beziehungen in Lichtenbergs Korrespondenz besser zu verstehen und zu analysieren.

      Lichtenberg Briefwechsel Bd. 5: Register
    • Lichtenberg für Zeitgenossen

      • 80 Seiten
      • 3 Lesestunden

      "Wie gehts, sagte ein Blinder zu einem Lahmen. Wie Sie sehen, antwortete der Lahme." Der bärbeißige Aphoristiker und Physiker Georg Christoph Lichtenberg hat in seinen Sudelbüchern einen echten Schatz an hellsichtigen und treffenden Aphorismen versammelt, die auch nach mehr als 200 Jahren nichts von ihrer Schärfe verloren haben. Der Schriftsteller, Zeichner und Karikaturist Robert Gernhardt hat aus Lichtenbergs Werken eine höchst amüsante und zitierfähige Auswahl zusammengestellt, mit der man immer eine geistreiche Bemerkung parat hat.

      Lichtenberg für Zeitgenossen
    • Ein Geburtstags Interview von Dieter Hildebrandt. Fiktives Interview von Klaus Hildebrandt mit Georg Christoph Lichtenberg anlässlich des 250ten Geburtstags. Die Interviewfragen von D. Hildebrandt werden mit Zitaten aus Lichtenbergs Werk beantwortet.

      Lichtenberg in seiner Stube
    • Aus dem Nachwort Lichtenberg. 1742 - 1799. Ein Leben voller Höhen und Tiefen. Sterne und Irrlichter. 1768 setzt Lichtenberg in einer Gedankenkette Auftrieb und Fall des Menschen so ins Bild: „Der Mensch. - Jede Größe ist sich selbst gleich, sagt er, und wiegt endlich die Sonne mit allen Planeten ab. Er weiß die Zeit der Bedeckung entfernter Planeten und weiß den Untergang einer Welt nicht, die seinen Körper ausmacht. Ich bin nach Gottes Bild geschaffen, sagt er, und dort schlurft er den Urin des unsterblichen Lama. Staunt eine Bienen-Zelle mit Verwunderung an, und kann selbst Peterskirchen bauen. Wirft Hirsekörner durch das Ohr einer Nadel oder bestreicht sie mit einem Stein und findet auf dem Meer seinen Weg. Ermordet sich selbst und vergöttert sich selbst, brennt und hurt sich zu Tode, tut Gelübde der Keuschheit, und verbrennt einer . wegen Troja. Frißt seine Mitbrüder, seinen Mist. (Mehr verdaut und besser geordnet).“. Elias Canetti drückt seine Sympathie so aus: "Daß er nichts so abrunden mag, daß er nichts zu Ende führt, ist sein und unser Glück: so hat er das reichste Buch der Weltliteratur geschrieben. Man möchte ihn immerzu für diese Enthaltsamkeit umarmen.

      Ein Schluck von Vernunft
    • Über die Macht der Liebe

      • 211 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Georg Christoph Lichtenberg wurde am 1. Juli 1742 in Oberramstadt bei Darmstadt geboren. Nach dem Studium der Mathematik, Naturwissenschaften und Astronomie unternahm er mehrere England-Reisen, ehe er 1770 eine Professur für Experimentalphysik und Naturwissenschaften in Göttingen antrat. Ab 1778 redigierte er den ”Göttinger Taschenkalender“. Wegen eines Rückenleidens, unter dem er seit seiner Kindheit litt, führte er ein zurückgezogenes Leben. Sein schriftstellerisches Schaffen besteht nahezu vollständig aus Aufzeichnungen von Aphorismen in seinen sogenannten Sudelbüchern, mit denen sich Lichtenberg einen Namen als einer der geistreichsten Schriftsteller der Aufklärung gemacht hat. Er starb am 24. Februar 1799 in Göttingen.

      Über die Macht der Liebe
    • Pfennigs-Wahrheiten

      • 195 Seiten
      • 7 Lesestunden

      KurzbeschreibungLichtenbergs ›Pfennigs-Wahrheiten‹ sind eine ganze »Milchstraße von Einfällen« über Gott und die Welt, sich selbst und andere.

      Pfennigs-Wahrheiten
    • Von Lichtenbergs Vorlesungsreihe zur Experimentalphysik aus den Jahren 1778 bis 1799 sind nur zwei Originalhandschriften erhalten. Dieser Band macht nun erstmals eine davon zugänglich. Die Vorlesungsmitschrift des schwedischen Arztes und Gelehrten Gideon Herman de Rogier ist ein einzigartiges Dokument nicht nur der Lichtenbergschen Aufklärung, sondern darüber hinaus auch der naturwissenschaftlichen und kulturellen Beziehungen zwischen skandinavischem und deutschem Geistesleben im 18. Jahrhundert. Die handschriftlichen Aufzeichnungen sind hier in deutscher Übersetzung wiedergegeben und mit einer Einleitung sowie ausführlichen Kommentaren zu den einzelnen Experimenten versehen. Daneben sind die Skizzen zu den Experimenten abgebildet. Die Ausgabe richtet sich damit gleichermaßen an Spezialisten wie an interessierte Lichtenberg-Leser.

      Verstreute Aufzeichnungen aus Georg Christoph Lichtenbergs Vorlesungen über die Experimental-Physik 1781
    • Schriften und Briefe. Kommentarband zu Band I und II

      Kommentar zu Band 1 und 2

      • 1500 Seiten
      • 53 Lesestunden

      Die Anmerkungen umfassen ein Wortregister, Personenregister, Werkregister, Zeitschriftenregister sowie ein Register der Titel und Pläne Lichtenbergs.

      Schriften und Briefe. Kommentarband zu Band I und II