Lustig geht die Welt zugrunde – eine bitterböse Gesellschaftssatire der Extraklasse Yates ist der gefragteste Trendforscher Amerikas. Seine Auftraggeber erwarten möglichst günstige Zukunftsprognosen, und Yates belügt sie mit einer begnadeten Nonchalance. Bis er sich eines Tages entschließt, dem Blendwerk ein Ende zu setzen und nur noch die Wahrheit zu sagen. Wer die Medien beherrscht, hat die öffentliche Meinung, das Geld und die Macht auf seiner Seite. Yates, der Futurologe, kennt die Spielregeln genau. Für sehr viel Geld verkauft er seinem Publikum das, was es hören will. Vor dem Kreis bibelfester Christen predigt er die Keuschheit, auf der alljährlichen Versammlung der Pornofilmverleiher feiert er die Fleischeslust. Doch irgendwann ist das Maß voll. Yates beschließt, die Wahrheit zu sagen. Er outet sich als Scharlatan und diskreditiert seinen gesamten Berufszweig. Aber der geplante Karriere-Selbstmord schlägt fehl. Die große Empörung bleibt aus, stattdessen wird Yates bejubelt und avanciert gegen seinen Willen über Nacht zur Legende. Die Welt aus Lug und Trug scheint ihn nicht preisgeben zu wollen, doch Yates gibt nicht auf und hat schließlich die zündende Idee. • Nominiert für den „National Magazine Award“ • Eine großartig unterhaltsame Gesellschaftssatire
James P. Othmer Reihenfolge der Bücher (Chronologisch)
Dieser Autor erforscht die Komplexität des modernen Lebens durch Romane, die sich oft mit Themen wie Unternehmenskultur und der Suche nach Sinn in einer markenorientierten Gesellschaft befassen. Seine Prosa zeichnet sich durch scharfe Beobachtung und tiefgründige Einblicke in die menschliche Psyche aus, wobei er seine Erzählungen in zeitgenössische soziale und wirtschaftliche Landschaften einbettet. Der Autor beschäftigt sich auch mit Sachbüchern, in denen er den allgegenwärtigen Einfluss von Werbung und Markenbildung auf unsere Identitäten analysiert. Unter einem Pseudonym verfasst er fesselnde Thriller, die in der Finanzwelt angesiedelt sind.



Yates ist der gefragteste Trendforscher Amerikas. Seine Auftraggeber erwarten möglichst günstige Zukunftsprognosen, und Yates belügt sie mit einer begnadeten Nonchalance. Bis er sich eines Tages entschließt, dem Blendwerk ein Ende zu setzen und nur noch die Wahrheit zu sagen. Wer die Medien beherrscht, hat die öffentliche Meinung, das Geld und die Macht auf seiner Seite. Yates, der Futurologe, kennt die Spielregeln genau. Für sehr viel Geld verkauft er seinem Publikum das, was es hören will. Vor dem Kreis bibelfester Christen predigt er die Keuschheit, auf der alljährlichen Versammlung der Pornofilmverleiher feiert er die Fleischeslust. Doch irgendwann ist das Maß voll. Yates beschließt, die Wahrheit zu sagen. Er outet sich als Scharlatan und diskreditiert seinen gesamten Berufszweig. Aber der geplante Karriere-Selbstmord schlägt fehl. Die große Empörung bleibt aus, stattdessen wird Yates bejubelt und avanciert gegen seinen Willen über Nacht zur Legende. Die Welt aus Lug und Trug scheint ihn nicht preisgeben zu wollen, doch Yates gibt nicht auf und hat schließlich die zündende Idee. Nominiert für den „National Magazine Award“.
The Futurist
- 272 Seiten
- 10 Lesestunden
Yates is a Futurist. Which is to say he makes a very good living flying around the world dispensing premonitory wisdom, aka prepackaged bullshit, to world governments, corporations, and global leadership conferences. He is an optimist by trade and a cynic by choice. He's the kind of man who can give a lecture on successive days to a leading pesticide manufacturer and the Organic Farmers of America, and receive standing ovations at both. But just as the American Empire is beginning to fray around the edges, so too is Yates's carefully scripted existence. On the way to the Futureworld Conference in Johannesburg, he opens a handwritten note from his girlfriend, saying she's left him for a sixth-grade history teacher. Then he witnesses a soccer riot in which a number of South Africans are killed, to the chagrin of the South African PR people at Futureworld. Sparked by a heroic devastation of his minibar and inspired by the rookie hooker sent to his hotel room courtesy of his hosts, Yates delivers a spectacularly career-ending speech at Futureworld, which leads to a sound beating, a meeting with some quasi-governmental creeps, and a hazy mission to go around the world answering the question: Why does everyone hate us?