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Ludwig Achim von Arnim Bücher
Ludwig Achim von Arnim war ein deutscher Dichter und Romanautor, der als zentrale Figur der deutschen Romantik gilt. Beeinflusst von Goethe und Herder, tauchte sein Werk in deutsche traditionelle Legenden und Volkslieder ein, die er sorgfältig sammelte und veröffentlichte. Arnim erforschte das Übernatürliche und verborgene Geheimnisse, wobei er seinen Schriften oft eine charakteristische romantische Empfindsamkeit verlieh. Sein literarischer Ansatz bestand darin, Folklore, Geschichte und Vorstellungskraft miteinander zu verweben, um unverwechselbare, enigmatische Welten zu schaffen.







In Zusammenarbeit mit dem Freien Deutschen Hochstift herausgegeben von Herbert Liedtke und Alfred Anger. Teil der Reihe der Schriften des Freien Deutschen Hochstifts, umfasst 16 Tafeln und 290 Seiten.
1806-1808
- 304 Seiten
- 11 Lesestunden
Herausgegeben, eingeleitet und kommentiert von Otto Betz und Veronika Straub, umfasst das Buch 304 Seiten.
Carl Joachim Friedrich Ludwig „Achim“ von Arnim (* 26. Januar 1781 in Berlin; † 21. Januar 1831 in Wiepersdorf, Kreis Jüterbog-Luckenwalde) war ein deutscher Schriftsteller. Neben Clemens Brentano und Joseph von Eichendorff gilt er als ein wichtiger Vertreter der Heidelberger Romantik. Dieser Band enthält die Erzählungen Mistris Lee / Isabella von Ägypten, Kaiser Karl des Fünften erste Jugendliebe / Angelika, die Genueserin, und Cosmus, der Seilspringer / Der tolle Invalide auf dem Fort Ratonneau / Die Majoratsherren
In 'Der tolle Invalide auf dem Fort Ratonneau' behandelt Arnim eine Episode aus dem Siebenjährigen Krieg in Marseille. Die 'Reisegeschichte' 'Owen Tudor' erzählt die Herkunftsgeschichte des englischen Geschlechts, aus dem fünf Könige stammen.
Zwei ungleiche Vettern verkörpern den Zwiespalt nach der französischen Revolution. Der melancholische Edelmann lebt in erotischen Phantasien, während sein praktischer Vetter ihm stets zur Seite steht. Das Erbe des Majorats bringt ihm jedoch kein Glück, da an dessen Stelle eine Salmiakfabrik entsteht.
Isabella von Ägypten
Kaiser Karl des Fünften erste Jugendliebe
»Isabella von Ägypten« gilt als Höhepunkt im novellistischen Werk Achim von Arnims (1781–1831), der diese Geschichte 1812 erstmalig als Teil einer Novellensammlung herausgab. Von den Romantikern Joseph Görres und den Brüdern Grimm wurde Arnim verehrt, von Heinrich Heine in seiner »Romantischen Schule« als Beispiel großer Schreibkunst hervorgehoben. Mit einem Nachwort zu Entstehung und Wirkung von Werner Vortriede.
Des Knaben Wunderhorn
- 3 Bände
„Des Knaben Wunderhorn“ ist eine Sammlung von Volksliedern und Gedichten, die von Clemens Brentano und Achim von Arnim im frühen 19. Jahrhundert zusammengestellt wurde. Die Texte spiegeln die deutsche Volkskultur und -tradition wider und sind in ihrer Form und Thematik vielfältig. Die Lieder behandeln Themen wie Liebe, Verlust, Natur, Krieg und das einfache Leben, oft mit einem melancholischen oder nostalgischen Unterton. Die Sammlung ist in mehrere Abschnitte unterteilt, die verschiedene Aspekte des menschlichen Erlebens darstellen. Die Charaktere in den Gedichten sind oft archetypisch und repräsentieren eine Vielzahl von Emotionen und Erfahrungen, von der Unschuld der Kindheit bis zu den Herausforderungen des Erwachsenseins. Die Herausgeber strebten danach, die mündliche Überlieferung der deutschen Folklore zu bewahren und zu dokumentieren, was der Sammlung eine besondere kulturelle und historische Bedeutung verleiht. Die Texte sind in einem einfachen, zugänglichen Stil verfasst, der die Authentizität der Volkslieder unterstreicht. Insgesamt bietet die Sammlung einen tiefen Einblick in die deutsche Seele und die Vielfalt der menschlichen Erfahrungen, die durch die Jahrhunderte hindurch bestehen bleiben.



