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Daniel Alarcón

    5. März 1977

    Daniel Alarcón verfasst fiktionale und nicht-fiktionale Texte, die sich mit dem komplexen Geflecht von Identität und Erinnerung auseinandersetzen und oft von seinem peruanischen Erbe inspiriert sind. Sein Schreiben erforscht die Feinheiten der postkolonialen Erfahrung mit einem scharfen Blick für die Nuancen menschlicher Beziehungen. Alarcóns unverwechselbare Stimme bietet tiefe Einblicke in die psychologische Landschaft seiner Charaktere.

    Des Nachts gehn wir im Kreis
    Stadt der Clowns
    Lost-City-Radio
    • Lost-City-Radio

      • 313 Seiten
      • 11 Lesestunden

      Ein südamerikanisches Land, zerrissen nach dem Ende eines blutigen Bürgerkriegs. Eine Frau, ein Mann und ein Kind, deren Lebensgeschichten sich auf unvorhersehbare Weise miteinander verbinden. Die Frau, Norma, moderiert eine Radiosendung, in der die Zuhörer nach ihren Vermissten suchen können. Als Victor, ein Junge aus einem Dschungeldorf, eine Liste mitbringt, die Norma in ›Lost City Radio‹ vorlesen soll, entdeckt sie auch den Namen von Rey, ihrem Mann, der seit zehn Jahren verschwunden ist. Was weiß sie von Rey? Wer war er? Am Ende hält sie die Schlüssel zu den Ereignissen im Dschungel in der Hand und muss eine schwerwiegende Entscheidung treffen.

      Lost-City-Radio
      3,7
    • Mitten in der chaotischen Millionenstadt Lima begegnen wir dem jungen Journalisten Óscar, der eine Reportage über als Clowns verkleidete Bettler schreiben soll, und dem Lastwagenfahrer Gregorio Rabassa. Wir werden Zeugen davon, wie ein junger Mann, El Pintor, sein Kunststudium abbricht und sich der Guerilla anschließt, um die Bewohner Limas mit schwarz angemalten Hunden zu erschrecken, und begleiten den zehnjährigen Maico zu seiner Arbeit an eine der dichtbefahrenen Straßenkreuzungen der Stadt, wo er sich Tag für Tag mit einem Blinden um seinen Lohn, ein paar kümmerliche Münzen, streiten muss.

      Stadt der Clowns
      3,7
    • Des Nachts gehn wir im Kreis

      Roman

      • 352 Seiten
      • 13 Lesestunden

      Ein Roman über einen jungen Idealisten, den seine Leidenschaft zum tragischen Helden macht. Mit wilder Hingabe liebt der junge Schauspieler Nelson das Theater. Als er vom großen Henry Núñez engagiert wird, zögert er nicht, sich der einstigen Skandaltruppe Diciembre auf eine entbehrungsreiche Tournee durch die Anden anzuschließen, zumal sein Leben nach dem Bürgerkrieg nicht eben rosig aussieht. Sein Bruder ist in die USA ausgewandert, seine große Liebe Ixta lebt mit einem anderen Mann zusammen. In den hintersten Andendörfern spielt Nelson mit seinen Idolen von Diciembre Theater - auf Marktplätzen, in Hinterhöfen, vor Bauern und alten Freunden. Leichtfüßig balanciert er zwischen Theater und Wirklichkeit, bis ihn eine Rolle ins Taumeln bringt und zum tragischen Helden auf Lebenszeit verdammt. Der zweite Roman des peruanischen Schriftstellers Daniel Alarcón ist ein virtuoses Spiel mit Theater und Wirklichkeit, subtil politisch, atmosphärisch und fesselnd.

      Des Nachts gehn wir im Kreis