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Diane Meur

    Les villes de la plaine
    Das Fell der Forelle
    Der Amokläufer
    Die Lebenden und die Geister
    • Der Amokläufer

      • 202 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Die Gestalten dieser Erzählungen sind - wie Madame de Prie - »eigentlich oberflächliche Charactere«, die sich durch ihr leidenschaftliches Temperament selbst in »seltsamste Umstände« bringen, in Situationen, die sie nicht meistern können, die ihnen plötzlich ausweglos erscheinen. Das Verhalten der Frauen ist teils dadurch bestimmt, daß in ihnen »das erotische jahrelang durch Ehrgeiz und Vanität unterbunden war«, teils ein »Vierteljahrhundert verbissenen Robotens alles Weibliche... weggeschunden« hat - das Verhalten der Männer teils dadurch, daß sie dem Reiz des »schmutzigen Marktes aller Leidenschaften«, der »heimlichen Anhäufung aller Verführungen« nicht widerstehen können, teils eine »Art gewalttätiger Gier« sie packt, die, aus Haß geboren, Haß erzeugt. Sie alle scheitern, weil sie sich selbst inszenieren, sich überheben; die meisten wählen den Freitod.

      Der Amokläufer2013
      3,9
    • In einer Familiensaga, die sich über ein Jahrhundert und vier Generationen erstreckt, schildert Diane Meur Aufstieg und Fall einer Familie in Galizien. Jozef Zemka kennt wenig Skrupel, wenn es um seinen gesellschaftlichen Erfolg geht. Als es ihm gelingt, die Tochter des Barons von Kotz zu schwängern und damit die Heirat zu erzwingen, wähnt er sich am Ziel. Aber auf zwei Dinge ist er nicht vorbereitet: dass seine Frau ihm nur Töchter gebiert und dass bald ganz Polen sich in Aufruhr befindet. Mitreißend erzählt die junge Autorin Diane Meur von Verschwörern und Verehrern, von revoltierenden Bauern und skrupellosen Adligen - und von einer Ära, in der alle auf Befreiung setzten.

      Die Lebenden und die Geister2009
      4,1
    • Das Fell der Forelle

      Roman

      • 124 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Stolp ist ein Tagedieb, ein Sonderling und Daher-Schwadronierer, der sich in einem nicht endenden freien Fall befindet. Soeben hat er ein winziges Apartment in Paris geerbt, doch statt sich dieses Glücksfalls zu erfreuen, flieht er die Wohnung, sooft es nur geht, um nicht von der unerwartet ausbrechenden Verzweiflung verschlungen zu werden. Auf der Suche nach den »Offenbarungen der Forelle« begegnet er Carmen. Eine Liebe könnte beginnen, wäre da nicht die peinigende Erinnerung an die einst in Liebesraserei herbeigeführte Trennung von seiner Frau. Mehr und mehr verliert Stolp, Abkömmling einer Luftakrobaten dynastie (wie er behauptet), die Bodenhaftung, und ebenso tapfer wie unaufhaltsam gleitet dieser klägliche, aber liebenswerte Himmelsstürmer in das gelbe Glück des Wahnsinns, um endlich »ganz einfach in der Luft zu verschwinden«. In Paul Nizons neuem Roman über einen Liebesversehrten, der aus der Welt und Zeit gefallen ist, wird das Allerschwerste mit den allerleichtesten Sätzen in der Schwebe gehalten – ein luftiges, unwiderstehliches Prosakunststück, das mit Komik überrascht. »Hatte ich endlich abgehoben? Ich öffnete staunend den Mund. Abgehoben? O ja.« »Andere haben ein Herz, ich an der Stelle eine Forelle.«

      Das Fell der Forelle2005
      2,3