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Diane Meur

    Les villes de la plaine
    Das Fell der Forelle
    Amok. Novellen einer Leidenschaft
    Die Lebenden und die Geister
    • »Rätselhafte psychologische Dinge haben über mich eine geradezu beunruhigende Macht«, erklärt der Erzähler von Stefan Zweigs Novelle ›Der Amokläufer‹. Und tatsächlich übt die Geschichte der extremen Besessenheit eines Mannes von einer Frau einen derart mitreißenden Sog aus, dass sie den Leser selbst bei dem Versuch, das Handeln des Protagonisten zu begreifen, in psychologische Abgründe zu stürzen scheint. 1922 erstmals veröffentlicht, wurde die von der Lehre Sigmund Freuds inspirierte Novelle nur wenig später für Zweigs Sammelband ›Amok. Novellen einer Leidenschaft‹ titelgebend und erfuhr zudem mehrere Verfilmungen.

      Amok. Novellen einer Leidenschaft2013
      3,9
    • Jozef Zemka ist skrupellos auf der Suche nach gesellschaftlichem Erfolg. Nachdem er die Tochter eines Barons schwängert und heiratet, sieht er sich am Ziel. Doch in einem aufgewühlten Polen bringt seine Frau nur Töchter zur Welt. Eine Geschichte über Verschwörungen, Bauernaufstände und die Sehnsucht nach Befreiung.

      Die Lebenden und die Geister2009
      4,1
    • Das Fell der Forelle

      Roman

      • 124 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Stolp ist ein Tagedieb, ein Sonderling und Daher-Schwadronierer, der sich in einem nicht endenden freien Fall befindet. Soeben hat er ein winziges Apartment in Paris geerbt, doch statt sich dieses Glücksfalls zu erfreuen, flieht er die Wohnung, sooft es nur geht, um nicht von der unerwartet ausbrechenden Verzweiflung verschlungen zu werden. Auf der Suche nach den »Offenbarungen der Forelle« begegnet er Carmen. Eine Liebe könnte beginnen, wäre da nicht die peinigende Erinnerung an die einst in Liebesraserei herbeigeführte Trennung von seiner Frau. Mehr und mehr verliert Stolp, Abkömmling einer Luftakrobaten dynastie (wie er behauptet), die Bodenhaftung, und ebenso tapfer wie unaufhaltsam gleitet dieser klägliche, aber liebenswerte Himmelsstürmer in das gelbe Glück des Wahnsinns, um endlich »ganz einfach in der Luft zu verschwinden«. In Paul Nizons neuem Roman über einen Liebesversehrten, der aus der Welt und Zeit gefallen ist, wird das Allerschwerste mit den allerleichtesten Sätzen in der Schwebe gehalten – ein luftiges, unwiderstehliches Prosakunststück, das mit Komik überrascht. »Hatte ich endlich abgehoben? Ich öffnete staunend den Mund. Abgehoben? O ja.« »Andere haben ein Herz, ich an der Stelle eine Forelle.«

      Das Fell der Forelle2005
      2,3