Ein hochspannender historischer Kriminalfall, in dem finstere Gestalten mit einer schaurig-schönen Landschaft verschmelzen: Anarchie ist in Graubünden im 19. Jahrhundert an der Tagesordnung. Deserteure, Diebe und Bettler streifen plündernd durch die Berge. 1821 geschieht in der Mühle bei Bonaduz ein brutaler Mord. Der Verhörrichter Baron von Mont begibt sich mit zwei heimgekehrten Söldnern auf die Spur des Verbrechens. Die Detektivarbeit in den abgelegenen Tälern ist beschwerlich. Dennoch gelingt es von Mont, mehrere Verdächtige aufzuspüren und vor das Kriminalgericht in Chur zu bringen. Ein packender Schauerroman, den man nicht mehr aus der Hand legen kann.
Silvio Huonder Bücher






Dicht am Wasser
- 221 Seiten
- 8 Lesestunden
In einer beschaulichen Gemeinde in Brandenburg leben viele junge Familien aus Berlin. Als plötzlich ein Kind verschwindet, bricht die glatte Oberfläche des freundlichen Miteinanders der kultivierten Akademiker ein, zum Vorschein kommen Gier, Angst und Betrug. Silvio Huonder gehört zu den wichtigsten Stimmen der Gegenwartsliteratur der Schweiz. In 'Dicht am Wasser' verbindet er Thriller und Drama, um eine unheimliche Geschichte aus der Mitte des gebildeten Wohlstands zu erzählen.
Adalina - so hieß die Cousine Johannes Maculins, in die er sich mit sechzehn verliebte und die wenig später tragisch verunglückte. Als Johannes nun nach zwanzig Jahren in seine Heimatstadt Chur zurückkehrt, überwältigt ihn die Erinnerung an seine erste Liebe und die dramatische Geschichte einer uneingelösten Schuld wird offenbar. 'Wann sind je einem Schweizer Autor so eindringliche, direkte und dennoch diskrete Liebesszenen gelungen?' Charles Linsmayer, Der Bund 'Eine Kindheitsgeschichte, die den Vergleich mit den besten dieser Gattung in der Schweizer Literatur der letzten Jahrzehnte nicht scheuen muß.' Beatrice von Matt, Neue Zürcher Zeitung
Fabio Bosch, 20 Jahre alt, sehnt sich nach Abenteuern und bricht Studium sowie Militärdienst ab, was zu einer Gefängnisstrafe führt. Stattdessen taucht er in seiner Heimatstadt Chur unter und findet Unterstützung von Frauen. Silvio Huonder präsentiert einen humorvollen und melancholischen Roman über das Erwachsenwerden.
Valentinsnacht
- 188 Seiten
- 7 Lesestunden
Fedo Paulmann ist Meteorologe in Berlin. Während er in der Kunst der Wetterprognose mit Exaktheit brilliert, verläuft sein Privatleben in schlingernden Bahnen. Als er plötzlich gezwungen wird, Verantwortung zu übernehmen, löst das eine Reihe von schwer zu kontrollierenden Ereignissen aus. Treffsicher und suggestiv erzählt Valentinsnacht vom Leben der Enddreißiger, wenn die Karriere nicht richtig vorankommt und die große Liebe ausbleibt, und von der Schwierigkeit, die wichtigen Entscheidungen im Leben selbst zu treffen.
Wieder ein Jahr, abends am See
- 170 Seiten
- 6 Lesestunden
Eine Sammlung von meist bislang unveröffentlichten Erzählungen des Autors. Sie handeln vom Einbruch des Unheimlichen ins alltägliche Leben und von den gefährlichen Wendungen, die harmlose Ereignisse plötzlich nehmen können
BORN TO BE WILD - für Fabio Bosch ist das kein Rocksong, sondern eine persönliche Aufforderung. Er ist jetzt zwanzig und will ein Leben, das so intensiv ist wie die Musik, mit der seine Generation aufgewachsen ist. Also läßt er sein Studium sausen und bricht seinen Militärdienst wenige Tage vor der Entlassung eigenmächtig ab. Anstatt die dafür verhängte zehnmonatige Gefängnisstrafe abzusitzen, schlägt er sich im »Untergrund« seiner beschaulichen Heimatstadt Chur durch. Was ihm einen ganzen Sommer lang auch gelingt - weil er eine Menge Helfer, vor allem aber Helferinnen findet. Silvio Huonder erzählt von der jugendlichen Sehnsucht nach dem schnellen, berauschenden Leben. Sein Held Bosch läßt nichts unversucht, sich selbst dem Soundtrack seines Lebens anzupassen - kann sich jedoch nicht von seinem Heimatstädtchen lösen. Seine Revolte bleibt ortsgebunden, sein Aufbegehren bodenständig. Aber irgendwas an ihm scheint besonders den Frauen zu gefallen. Ein paar von ihnen reißen sich regelrecht darum, ihm, dem Verfolgten, Unterschlupf zu gewähren. So verwandelt sich das Buch, das Bosch über seine Zeit im Untergrund schreiben will, unter der Hand vom heroischen Bericht eines Rebellen in ein Übungsheft der Liebe .
