Stephanie Lunkewitz studierte Design und Kunstgeschichte. Sie ist Preisträgerin der Wilhelm Lorch Stiftung und war für Stipendien und mehrjährige Arbeitsaufenthalte in Florenz, Rom, Mailand und St. Gallen. Viele Anregungen zu ihrem künstlerischen Schaffen verdankt sie ihren Großeltern, Hans-Dieter Schwarz und Veronika Fritsche, beide erfolgreiche Kinderbuchillustratoren in der DDR. Stephanie Lunkewitz lebt mit ihrem Mann, dem Verleger Bernd F. Lunkewitz, und ihren drei Kindern in Frankfurt.
Stephanie Lunkewitz Bücher



Ich war Eva Diamant
- 60 Seiten
- 3 Lesestunden
Eva Diamant ist zwölf Jahre alt, als die Sowjetarmee sie im Januar 1945 in Auschwitz befreit. Mit der Illustratorin Stephanie Lunkewitz und begleitet von ausdruckstarken Bildern erzählt Eva Szepesi (geb. Diamant) in diesem Buch ihre bewegende Überlebensgeschichte. Es ist die Geschichte einer behüteten Kindheit in einer bürgerlich-jüdischen Familie in Budapest, von ersten Ausgrenzungen in der Schulzeit, ihrer Flucht aus Ungarn, dem Verlust von Vater, Mutter und Bruder und schließlich der Deportation ins Konzentrationslager Auschwitz. Es ist aber auch eine Geschichte der Liebe, der Freundschaft und des Beistands.
Widerstand ist notwendig, wenn das Gute bedroht ist
Das mutige Leben des Alfred Delp
- 48 Seiten
- 2 Lesestunden
Diese Graphic Novel erzählt die Lebensgeschichte von Pater Alfred Delp SJ. Er wurde am 28. Juli 1944 in München von der Gestapo verhaftet und Anfang 1945 vor dem Volksgerichtshof wegen Hoch- und Landesverrats angeklagt. Trotz unzähliger Verhöre, Gewalt und des Angebots, durch den Austritt aus dem Jesuitenorden freizukommen, blieb er seinen Überzeugungen treu. Die Zeit in Haft, die von Isolation, Hunger und Folter geprägt war, veränderte ihn zwar, brach ihn jedoch nicht. In dieser Zeit verfasste er zahlreiche theologische und philosophische Texte, die bis heute als sein bedeutendes Vermächtnis gelten. Pater Alfred Delp wurde am 2. Februar 1945 in Berlin-Plötzensee hingerichtet.