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Valery Larbaud

    29. August 1881 – 2. Februar 1957

    Dieser Autor war für seine Raffinesse und Sprachkenntnisse bekannt und übersetzte und popularisierte Werke englischer und amerikanischer Klassiker wie Coleridge, Whitman und Joyce. Seine eigene Prosa, die oft auf persönlichen Erfahrungen und Reisen basiert, erforscht Themen der Identität und des kulturellen Austauschs. Im Mittelpunkt seines literarischen Beitrags steht die einzigartige Fähigkeit, intellektuelle Tiefe mit einem raffinierten stilistischen Gespür zu verbinden. Sein Einfluss zeigt sich in den Werken späterer Schriftsteller, die von seinem experimentellen Ansatz in Bezug auf Sprache und Form inspiriert wurden.

    Valery Larbaud
    A. O. Barnabooth - jeho důvěrný deník
    Die Farben Roms
    Glückliche Liebende
    Kinderseelen
    A. O. Barnabooth: Tagebuch eines Milliardärs
    Fermina Marquez
    • "Fermina Márquez" ist ein "Jugendroman", der im Internat einen Raum des Konflikts findet. Eine bunte Gruppe von Schülern: Kolumbianer, Haitianer, Mexikaner, Spanier und Franzosen, versammelt sich im Internat der Pariser Banlieue im Streben nach (guter) Bildung, der kosmopolitischen Bildung des Bürgertums. Diese Bildung, die auf "Wissen, um handeln zu können" ausgerichtet ist, konzentriert sich auf die Persönlichkeit von Joanny Léniot, einem Mittelschichtskind in einem hochbürgerlichen Umfeld, der sich gegen die Vorherrschaft verteidigen muss, die das große Kapital, repräsentiert durch die Kinder großer amerikanischer Millionäre, mit sich bringt. Joanny Léniot erscheint in Larbauds Erzählung wie ein Faust in jugendlichem Stadium. Wie der vermeintliche alchemistische Renaissance-Mann hat auch er alle kognitiven Erfahrungen des Lebens ausprobiert, lebt jedoch trotz allem in großer existenzieller Unzufriedenheit. Getrieben von dem Streben nach Wissen als Prinzip der Selbstbehauptung, zeigt sich Léniot bereit für die Liebe, die in seinem Leben auf ihn wartet. Der Beschreibung des Prozesses der persönlichen Reifung wird ein besonderes Merkmal hinzugefügt: das der Autobiografie. Die Verlässlichkeit und Treue der beschriebenen psychologischen Prozesse der Jugend lassen vermuten, dass das Werk eine verschlüsselte Geschichte der Bildung des jungen Larbaud ist, die die Entstehung seiner eigenen Persönlichkeit analysiert.

      Fermina Marquez
      3,3
    • Die Farben Roms

      • 251 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Valery Larbaud war einer der gelehrtesten und außergewöhnlichsten Schriftsteller der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Unermüdlicher Reisender, geboren 1881 in Frankreich in eine wohlhabende Familie; er pflegte den Dandytum und war ein großer Verbreiter von exzentrischen oder seltenen Schriftstellern. Seine Literatur offenbart sich als ein Gesang auf die Wunder der Welt, auf das Vergnügen der Freuden, die in jedem alltäglichen Detail zu finden sind: ein sonniger Strand, der dampfende Kaffee am Vormittag, ein Theaterstück, die Veränderungen des Lichts, während die Sonne untergeht, die Fassade eines Hauses, die ihn ins unerwartete Gebiet der Kindheit führt. In den Texten, die in A los colores de Roma gesammelt sind und 1938 veröffentlicht wurden, spiegeln sich die vielfältigen Interessen wider, die sein Leben durchzogen: es gibt Reisen, Charaktere, Bücher und verschiedene Überlegungen.

      Die Farben Roms
    • Valéry Larbaud (1881.-1957.), francuski pjesnik, romanopisac i kritičar, bio je veliki stilist i virtuoz francuskog jezika, te je kao takav iznad svega bio tumač književnih djela i prevoditelj. U ovoj knjizi donosimo prijevod dijela njegova posljednjeg značajnijeg ostvarenja, "Sous l'invocation de Saint Jérôme", koje predstavlja zaglavlje njegove bogate književne djelatnosti.

      tel - 290: Sous l'invocation de saint Jérôme
      3,5
    • Amants, heureux amants

      • 266 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Les trois courts romans ou longues nouvelles qui composent Amants, heureux amants... forment un tout homogène. L'auteur, s'inspirant des grands élégiaques romains pour peindre 'la voie de l'homme dans sa jeunesse', a utilisé beaucoup d'éléments autobiographiques. Et, à travers trois aventures, on retrouve son goût pour la diversité de la femme, et aussi le dépaysement. Ce qui n'empêche pas la nostalgie. Amants, heureux amants..., écrit au moment où Larbaud s'enthousiasme pour le monologue intérieur de Joyce, donne la parole à un homme jeune, dans un hôtel du midi de la France. Rompues de plaisir et de champagne, deux jeunes filles dorment dans la chambre voisine. Il a aimé l'une , goûté l'autre, et assisté à leurs mutuelles amours : tous souvenirs qu'il évoque, cependant qu'il songe à une autre femme, absente, la vraie sans doute.

      Amants, heureux amants
      3,0
    • Román Fermina Márquezová zavádí do prostředí chlapecké internátní školy nedaleko Paříže a vypráví příběh milostného zrání několika studentů, kteří se ucházejí o přízeň mladé dívenky. V Dětských povídkách se líčí nejen poezie,ale i smutky a drobná utrpení dětství.

      Fermina Márquezová / Dětské povídky