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Margherita Giacobino

    1. Jänner 1952

    Diese Autorin aus Turin ist Schriftstellerin, Essayistin und Übersetzerin. Ihr Werk zeichnet sich durch eine tiefgründige Erforschung der menschlichen Psyche und komplexer zwischenmenschlicher Beziehungen aus. In ihren Essays beschäftigt sie sich oft mit Fragen der Identität und gesellschaftlichen Rollen, wobei ihre Sprache durchdringend und eindringlich ist. Ihre Mitarbeit bei der Online-Satirezeitschrift „Aspirina“ deutet auf eine Vorliebe für Ironie und kritischen Humor hin.

    Alias Grace
    Hausfrauen in der Hölle
    Marina, Marina, Marina
    Götter, Gatten und Geliebte
    Familienbild mit dickem Kind
    • Familienbild mit dickem Kind

      • 320 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Eine Familiengeschichte aus Italien, die über ein Jahrhundert reicht und den Frauen ein Denkmal setzt. Ein altes Familienfoto wird zum Ausgangspunkt für Margheritas Erinnerungen. Wer waren diese Frauen und Männer wirklich? Waren sie so rau und streng, wie sie aussahen? Liebten oder ertrugen sie sich? In ihrer Kindheit umgeben von Tanten und Großtanten, prägen Figuren wie die sanfte Polonia, die als Hebamme im Dorf tätig ist, und Michin, die mit scharfem Witz die Fabrikarbeit aufnimmt. Besonders Ninin, der Fixstern der bitterarmen piemontesischen Familie, steht im Mittelpunkt: Ihre unermüdliche Hingabe gilt den Geschwistern und den Neffen und Nichten, einschließlich Maria, dem Auswandererkind, das allein aus Amerika zurückkehrt. Maria ist die erste der Familie, die sich mit einem eigenen Laden selbstständig macht. Margherita Giacobinos persönliche Familiensaga erkundet die Ränder der großen Geschichte und würdigt die Frauen. Es ist eine Erzählung von bitterer Armut, harter Arbeit, Auswanderung und Wanderarbeit, der Kriegsgefangenschaft des Vaters im fernen Deutschland sowie dem ökonomischen Wandel und der allmählichen Emanzipation der Frauen.

      Familienbild mit dickem Kind
      4,7
    • Marina, Marina, Marina

      • 318 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Marina, alleinstehend, vierzig und mit einer bereits erwachsenen Tochter, ist eine fast etablierte Fotografin, die sich weiterhin unvorsichtig der Ansteckung mit der Liebe aussetzt. Sie ist nicht allzu überrascht, als sie eine Erklärung in der Tasche findet, die von einem zwanzigjährigen Unbekannten (oder einer Unbekannten?) stammt. Marina gerät in einen Strudel von laufenden Liebschaften, eigenen und fremden, und muss sich mit einer unbändigen, lebhaften Mutter, zwei moralisch einwandfreien Schwestern, einer Schar gefährlicher Freundinnen und den heimtückischen Schlägen des Schicksals auseinandersetzen, in einem Geflecht von Ereignissen, das sich auf dem Draht der Komik entfaltet. Nur die gnadenlose Leichtigkeit ihres Blicks, der hinter dem Objektiv ihrer Nikon wie hinter dem Visier eines Gewehrs verharrt, wird sie retten.

      Marina, Marina, Marina
    • Die Autorin erzählt ironisch und frech vom ganz normalen Alltagswahnsinn, in den Frauen und Männer verstrickt sind: Delia zum Beispiel ist eine hingebungsvolle Hausfrau. Sie beschäftigt sich mit ihrer Wohnung, stellt liebevoll Eingemachtes her, um damit zu Weihnachten ihre Freunde zu beglücken - leider hat sie keine. Und Barbara, erfolgreich, um die dreißig, beliebt und begehrt, verabschiedet sich gerade von ihrem lustigen Singledasein - von schweren Zweifeln an dieser folgenreichen Entscheidung geplagt. Moderne Zeiten, alles ist möglich. Das ist natürlich noch nicht die Hölle, aber manchmal reicht eine Kleinigkeit, und das Inferno ist nicht mehr aufzuhalten.

      Hausfrauen in der Hölle
    • Toronto, 1843: Das junge Dienstmädchen Grace wird mit sechzehn des Doppelmordes an ihren Arbeitgebern schuldig gesprochen. In letzter Sekunde wandelt das Gericht ihr Todesurteil in eine lebenslange Gefängnisstrafe um. Sie verbringt Jahre hinter Gittern, bis man sie schließlich entlässt. Im Haushalt des Anstaltdirektors begegnet sie dem Nervenarzt Simon, der ihrer Geschichte auf den Grund gehen will: Ist Grace eine gemeingefährliche Verbrecherin oder unschuldig? Margaret Atwood hat einen Roman von hypnotischer Spannung geschrieben, der die Geschichte einer realen Gestalt, einer der berüchtigtsten Frauen Kanadas erzählt.

      Alias Grace
      4,1