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Honoré Gabriel Riqueti, comte de Mirabeau

    9. März 1749 – 2. April 1791

    Dieser Autor war eine führende Figur in der frühen Phase der Französischen Revolution. Trotz eines durch Skandale beschädigten Rufs stieg er zu höchster politischer Bedeutung auf. Als gefeierter Redner setzte er sich für eine konstitutionelle Monarchie nach britischem Vorbild ein. Sein Tod wurde als heldenhaft gefeiert, doch spätere Enthüllungen über seine Bezahlung durch den König führten zu seiner posthum gestellten Schande, was bis heute Debatten über seine Rolle auslöst.

    Erotische Schriften
    Ausgewählte Schriften
    Hic und Hec oder die Stufenleiter der Wollust
    Der Blick hinter den Vorhang, oder, Lauras Erziehung
    Der gelüftete Vorhang oder Lauras Erziehung
    Lauras erotische Erziehung. Klassiker der Erotik
    • Der Band entführt in das Frankreich des galanten Zeitalters und beschreibt das Leben eines jungen Mädchens von der ersten Begegnung mit Erotik bis hin zu ausschweifenden Orgien, kurz vor der Französischen Revolution.

      Lauras erotische Erziehung. Klassiker der Erotik
      4,0
    • Eva Moldenhauer, 1934 in Frankfurt am Main geboren, war seit 1964 als Übersetzerin tätig. Sie übersetzte Literatur und wissenschaftliche Schriften französischsprachiger Autoren ins Deutsche, u. a. von Claude Simon, Jorge Semprún, Marcel Mauss, Mircea Eliade, Gilles Deleuze und Lévi-Strauss. Sie wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u. a. mit dem Helmut-M.-Braem-Übersetzerpreis und dem Paul-Celan-Preis. Eva Moldenhauer verstarb am 22. April 2019.

      Der gelüftete Vorhang oder Lauras Erziehung
      4,0
    • Werk mit zahlreichen erotischen Fotos aus verschiedenen Epochen. Der charmante Hic und Hec ("Ceci-celà"), ein kleiner, schelmischer Abbe, der von seinem jesuitischen Vater bereits in jungen Jahren in die Freuden des Fleisches eingeführt wurde, propagiert starke libertinische Evangelien. Sehr proselytisch in seinem sinnlichen Glauben dringt der kräftige Bursche in die Intimität aller, die er trifft, und weiß sie meisterhaft zu seiner perversen Religion zu bekehren. Niemand kann widerstehen, denn zum "Kunst der Vergnügungen" fügt Hic und Hec die Kunst des Diskurses hinzu. Diese kurvenreiche Figur spiegelt ihren Schöpfer, den Grafen von Mirabeau, wider: einen Politiker und Aufklärer, talentierten Schriftsteller und distinguierten Erotomanen. Ähnlich wie Sade schrieb Mirabeau den Großteil seines libertinären Werkes im Gefängnis. Seine Inspiration kennt keine Frauenfeindlichkeit; während derselben Zeit verfasste er "Le Rideau levé", das die Abenteuer von Laure erzählt, einer jungen Naiven... die nicht lange so bleiben wird! Kein Tabu, keine Moral kann das Universum von Mirabeau einschränken oder seine erotisch-libertäre Verve dämpfen, wie diese beiden Erzählungen voller Humor und Sinnlichkeit belegen. Ein überraschendes, unverschämtes und genussvolles Werk.

      Hic und Hec oder die Stufenleiter der Wollust
    • Hic und Hec

      • 148 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Werk mit zahlreichen erotischen Fotos aus verschiedenen Epochen. Der charmante Hic und Hec ("Ceci-celà"), ein kleiner, frecher Abbe, der von seinem jesuitischen Vater schon in jungen Jahren in die Freuden des Fleisches eingeführt wurde, propagiert starke libertinische Evangelien. Sehr proselytisch in seinem sinnlichen Glauben, dringt der kräftige Bursche in die Intimität aller ein, die er trifft, und weiß sie gut zu seiner perversen Religion zu bekehren. Niemand kann widerstehen, denn zur "Kunst, die Freuden zu variieren", fügt Hic und Hec die Kunst des Diskurses hinzu. Diese kurvenreiche Figur spiegelt ihren Schöpfer, den Grafen von Mirabeau, wider: einen Politiker und Enzyklopädisten der Aufklärung, einen talentierten Schriftsteller und distinguierten Erotomanen. Ähnlich wie Sade schrieb Mirabeau den Großteil seines libertinären Werkes im Gefängnis. Seine Inspiration kennt keine Frauenfeindlichkeit; während derselben Zeit schrieb er Le Rideau levé, das die Abenteuer von Laure erzählt, einer jungen Naiven... die nicht lange naiv bleiben wird! Kein Tabu, keine Moral kann das Universum von Mirabeau einschränken oder seine erotisch-libertäre Vehemenz dämpfen, wie diese beiden Erzählungen voller Humor und Sinnlichkeit belegen. Ein überraschendes, unverschämtes und genussvolles Werk.

      Hic und Hec