Frankfurt am Main 1997 - die Stadt kocht. Nika muss sich unbedingt und schnell aus einer potentiell mörderischen Situation befreien. Sie muss »Beute machen« – etwas stehlen, was ihr eigentlich gehört, über das aber ein anderer die Macht hat. Wie über Nika selbst. Also muss sie fliehen. Mike, vom Schicksal deutlich verletzt, lebt in einer rauen Ecke der Stadt, nicht genau wissend, was er vom Leben eigentlich will. Die Frage wird beantwortet, als sich Nika zufällig genau zu ihm flüchtet. Dann weiß er es - fast. Nika wird in eine höchst schräge Truppe aufgenommen, die unter dem Dach eines herunter gekommenen Hauses im Frankfurter Bahnhofsviertel wohnt. Ein Rudel junger, seltsamer Stadtkobolde, die sich hier ein kleines, sicheres Re ser- vat gebaut haben. Sicher aber nur, bis Nikas Verfolger auftaucht und sie lernen müssen, sich gemeinsam zu wehren. Mit allem, was sie haben. Tarantino meets Monty Python. Emotion und Härte. Thriller trifft Comedy – und ein Panorama der späten 90er Jahre im wildesten Quartier des Landes.
Rolf Silber Reihenfolge der Bücher (Chronologisch)
2. August 1953




Das Leben tobt
- 220 Seiten
- 8 Lesestunden
Beutemacher. Roman
- 296 Seiten
- 11 Lesestunden
Mike entdeckt in seinem Lieferwagen Nika, eine blinde Passagierin, die vorübergehend Unterkunft sucht. Er nimmt sie mit in seine Mansarde, wo er mit skurrilen Mitbewohnern lebt. Nika hat brisante Fotos und einen riskanten Erpressungsplan, der die Gruppe in Gefahr bringt. Ein spannender Roman über Großstadt-Individualisten.
Helter Skelter
- 311 Seiten
- 11 Lesestunden
Ein moderner, ironischer Entwicklungsroman, in dessen Mittelpunkt der jugendliche Held Ronald mit dem Spitznamen "Donald" steht. Im Jahre 1970 macht er sich auf den Weg aus der nur scheinbaren Idylle eines deutschen Dorfes in die lockende Welt der Städte. Dabei gerät er immer wieder in komische Situationen, sieht sich aber auch einigen sehr schmerzhaften Erfahrungen ausgesetzt.