Anna Siebenscheinová Bücher






Ulrich heißt der 'Mann ohne Eigenschaften', er ist Mathematiker, Philosoph und stellt sich permanent selbst in Frage. Ulrich steht für Robert Musils literarisches Vorhaben, die Wirklichkeit als das ziellose Ergebnis einer Überfülle von Möglichkeiten zu schildern. Der Held dieses Romans begegnet einem wahren Panoptikum aus Mit- und Gegenspielern: Akteuren der Wiener Diplomatie und des Großkapitals, Schwärmern, Revolutionären, einem Sexualmörder, einer esoterischen Salonkönigin. Der Leser blickt hier in das 'unbestechliche Bild eines Zerrspiegels' – gebannt und fasziniert.
Mephisto
- 344 Seiten
- 13 Lesestunden
Geboren am 18.11.1906 in München als ältester Sohn von Thomas und Katja Mann, begann Klaus Mann bereits mit 15 Jahren zu schreiben. Er gründete ein Theaterensemble mit seiner Schwester Erika und anderen und unternahm 1929 eine Weltreise. In der Emigration, die ihn durch Amsterdam, Zürich, Prag, Paris und schließlich in die USA führte, wurde er zu einer zentralen Figur der internationalen antifaschistischen Publizistik. Er gab die Zeitschriften „Die Sammlung“ und „Decision“ heraus und kehrte als US-Korrespondent nach Deutschland zurück. 1949 nahm er sich aus persönlichen und politischen Gründen das Leben, nachdem er in einem pessimistischen Essay zur Besinnung aufgerufen hatte. Mann distanzierte sich früh von den Gefühlen seiner Eltern-Generation und thematisierte die Lebenskrise der „Jungen“ in seiner stilistisch reifen Kindernovelle sowie in seiner Autobiographie. Seine bedeutendsten Romane, darunter „Symphonie Pathétique“, „Mephisto“ und „Der Vulkan“, entstanden im Exil. In seiner Autobiographie „Der Wendepunkt“ erreicht seine Diktion eine reife Sachlichkeit. Klaus Mann sprach für eine Generation, die in den 20er Jahren geprägt wurde und zwischen den Fronten einer zerrissenen Nachkriegswelt an der Machtlosigkeit des Geistes litt. Michael Töteberg, geboren 1951 in Hamburg, war langjähriger Leiter der Medienagentur im Rowohlt Verlag.
Das Leben der Maria Stuart, einer der tragischen Gestalten der Weltgeschichte, der vom Schicksal früh »alles an irdischer Macht so mühelos in die Hände« gegeben wurde, ohne daß sie es zu halten verstand, hat schon bald nach ihrem Tod sehr unterschiedliche Darstellungen erfahren: vom »Hymnus, der sie wie eine Heilige verteidigte«, bis zum genauen Gegenteil. Sie war - soviel ist gewiß - eine anziehende, leidenschaftliche, kluge und stolze Frau, aber wohl weniger eine Königin, als die sie sich dennoch fühlte. »Wie war das eigentlich mit Maria Stuart? War sie wirklich am Mord ihres zweiten Gatten beteiligt, war sie es nicht?« Der Fall begann Stefan Zweig zu interessieren, als er im Britischen Museum zu London einen handschriftlichen Bericht über ihre Hinrichtung las. »Ich fragte nach einem wirklich verläßlichen Buch. Niemand konnte mir eines nennen, und so suchend und mich erkundigend geriet ich unwillkürlich hinein ins Vergleichen und hatte, ohne es recht zu wissen, ein Buch über Maria Stuart begonnen« ... So entstand diese bewundernswert intuitive und zugleich doch weitgehend objektive romanhafte Biographie.
Cvičiště
- 382 Seiten
- 14 Lesestunden
Román rakouského spisovatele z druhé světové války. Napsal jej pod bezprostředním dojmem událostí a zachytil v něm svůj vlastní životní příběh. Zažil porážku Francie v r. 1940, jako dobrovolník cizineckého pluku poznal přímo.
Hrdinou románu je bankovní ředitel,muž v nejlepších letech,který stojí na vrcholu bankéřské kariéry.Podnícen milostným vztahem se rozhodne uskutečnit svůj sen. Sen o idylickém životě ve světě přepychu a takřka dokonalou fintou za nechtěné pomoci lupičů vykrade vlastní banku.
V šestém svazku spisů velkého německého básníka, prozaika a novináře je otištěn zlomek románu Rabbi z Bacherachu, čerpající námět z židovských dějin (rukopis tohoto jediného Heinova románového díla byl zničen při požáru v Hamburku); dále sem byl pojat výňatek z článků "Francouzské poměry", jež básník psal ve francouzské emigraci v 30. letech min. stol. pro německý časopis "Allgemeine Zeitung" a v nichž se obráží Heinovo nadšení pro spravedlivé myšlenky francouzské revoluce, ale zároveň i jeho zamyšlení nad prováděním těchto myšlenek v praxi. Stať o Ludwigu Börnovi, Heinovu spolubojovníku a spoluvyhnanci, který se dostal s Heinem do ostré polemiky, vyvolané Börnovým krátkozrakým maloměšťáckým radikalismem, dokresluje profil Heina-publicisty. Závěr svazku tvoří rekonstruovaný zlomek "Pamětí", které psal básník za svého pobytu v Paříži a jež odkázal své ženě. Heinovi příbuzní, jimž se podařilo "Paměti" odkoupit, zničili toto cenné dílo, v němž byli pravdivě vykresleni, ze strachu, že by jeho vydáním byli po zásluze zostuzeni. - Obsáhlá studie H. Siebenscheina podává podrobný rozbor všech otištěných děl.



