Etwa die Hälfte der rund 400 Landkreise in Deutschland wird von Geographen als 'ländlicher Raum' definiert, was die Relevanz kirchlicher Bildungsarbeit auf dem Land unterstreicht. Historisch gesehen war das Dorf als Ort religiösen Lernens nicht immer im Fokus wissenschaftlicher Betrachtung. In jüngerer Zeit lenken jedoch demografische Entwicklungen und die Herausforderungen im säkularen Kontext Mitteldeutschlands die Aufmerksamkeit auf dieses Thema. Der Tagungsband beleuchtet die Bedeutung religiöser Bildung in der Peripherie und betrachtet den ländlichen Raum als 'Lernort des Glaubens'. Forscher aus verschiedenen Disziplinen analysieren konkrete Beispiele religiöser Bildungsarbeit auf dem Land. Die Beiträge stammen von Karl Martin Born, Michael Domsgen, Christoph Hackbeil, Gerald Kretzschmar, Frank M. Lütze, Kerstin Menzel, Jürgen Schilling, Thomas Schlegel, Tobias Schüfer, Ekkehard Steinhäuser und Steffen Weusten.
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