Dandys
Texte von Alexander Puschkin, Oscar Wilde, Marcel Proust, Tom Wolfe, Evelyn Waugh und vielen anderen
- 441 Seiten
- 16 Lesestunden
Evelyn Waugh war ein meisterhafter satirischer Romanautor, dessen Werke scharfe Kommentare zu gesellschaftlichen Sitten und menschlichen Schwächen boten. Sein Schreiben zeichnet sich durch scharfen Witz, Ironie und präzise Beobachtung aus, oft spiegelnd seine eigenen Erfahrungen und eine kritische Weltsicht wider. Waugh scheute sich nicht, Themen wie Klasse, Religion und die Vergänglichkeit des Lebens anzugehen, wodurch er sich den Ruf als einer der bedeutendsten britischen Romanautoren seiner Zeit erwarb. Sein unverwechselbarer Stil und sein unerschrockener Blick auf das moderne Leben machen ihn zu einem Autor, dessen Werke Leser, die tiefgründige und doch unterhaltsame Literatur suchen, weiterhin ansprechen.







Texte von Alexander Puschkin, Oscar Wilde, Marcel Proust, Tom Wolfe, Evelyn Waugh und vielen anderen
Expeditionen eines englischen Gentleman - Limitierte & nummerierte Erstausgabe
Perhaps the funniest travel book ever written, Remote People begins with a vivid account of the coronation of Emperor Ras Tafari - Haile Selassie I, King of Kings - an event covered by Evelyn Waugh in 1930 as special correspondent for The Times. It continues with subsequent travels throughout Africa, where natives rub shoulders with eccentric expatriates, settlers with Arab traders and dignitaries with monks. Interspersed with these colourful tales are three 'nightmares' which describe the vexations of travel, including returning home.
Scott-King ist ein staubtrockener Gelehrter, wie er im Buche steht. Er ist Lehrer für Latein und Griechisch in einem englischen Internat, findet moderne Sprachen vulgär und führt ein angenehm gleichförmiges Leben. Ein Essay, den er über den obskuren Dichter Bellorius geschrieben hat, trägt ihm eine Einladung zu einem Kongress in dessen Heimatland Neutralien ein. Dort aber herrscht eine Militärdiktatur, und der aufrechte Brite findet sich bald in absurder internationaler Gesellschaft wieder, mit aufdringlicher Gastfreundschaft traktiert, für politische Zwecke vereinnahmt – und in Lebensgefahr.
Millicent Blade hat die hübscheste Nase und die meisten Verehrer von ganz London, aber wenn ihrem Schoßhündchen die Verehrer nicht passen, hat auch die Nase nichts mehr zu lachen; Lord Moping hat im Alter etwas merkwürdige Steckenpferde entwickelt; Johns Arbeit an seinem Manuskript ruht, denn sein Freund hat eine reizvoll-exzentrische Verlobte: Lucy. Und zuletzt die Geschichte von Charles Ryders Schulzeit.§
Kurz nach seinem fünfzigsten Geburtstag beschließt Gilbert Pinfold, ein weltbekannter Schriftsteller, von Rheuma und Neuralgien geplagt, dem Rat seines Hausarztes zu folgen und eine Schiffsreise in die Tropen anzutreten. Zunächst muß Pinfold erleben, daß unter der farbigen Besatzung des Schiffes eine Meuterei ausbricht; und schließlich erfährt er, daß er das Opfer einer regelrechten Verschwörung werden soll ...
Es ist nicht leicht für Guy Crouchback, in den Wirren des Zweiten Weltkriegs Offizier zu sein und Gentleman zu bleiben – besonders in London, wo ihm seine flatterhafte Exfrau andauernd über den Weg läuft. An der Front, auf Kreta und in Jugoslawien, entdeckt er in sich nicht Heldentum, sondern Menschlichkeit. Und er merkt: Auch Siege kann man verlieren.
Eine junge Dame der Londoner Gesellschaft erlebt auf einer Schiffsreise zahlreiche Verlobungen und Entlobungen. Simons Ausflug ins echte Leben wird zu einem Schattenboxen mit Shakespeares Hamlet. Waugh kontrastiert meisterhaft den morbiden Stolz einer untergehenden Gesellschaft mit der Abgeklärtheit des modernen Menschen.
›Wiedersehen mit Brideshead‹ ist das englische Gegenstück zum amerikanischen ›Großen Gatsby‹: das Porträt der Schönen und Reichen in den Jahren zwischen den Weltkriegen, die Chronik einer Vertreibung aus dem Paradies bei Anbruch der modernen Zeit – und die Geschichte einer unmöglichen Liebe.
Tony Last gehört zur aussterbenden Spezies des Ehrenmanns. Er ist stolzer Besitzer von Hetton Abbey, treuer Gatte und liebevoller Vater. Doch bald zerfällt Tonys Glück zu einer Handvoll Staub. Denn seine Frau langweilt sich und macht ihm die Hölle heiß. Er reist ins Amazonasgebiet – aber der Hölle entkommt er nicht. Ein Porträt der dekadenten englischen Gesellschaft der dreißiger Jahre, in der gefeierten Neuübersetzung von pociao.