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Johann Heinrich Füssli

    Die Kunst der Romantik
    Das verlorene Paradies
    Füssli: Mode - Fetisch - Fantasie
    Kunst um 1800
    Bemerkungen über J. J. Rousseaus Schriften und Verhalten
    • Johann Heinrich Füssli (1741–1825) war einer der eigenwilligsten Künstler des 18. Jahrhunderts und spaltete mit dem betont sensationslüsternen Charakter seiner Kunst die öffentliche Meinung seiner Zeit. Weitgehend unbekannt blieben seine – fast ausschliesslich gezeichneten – Darstellungen der modernen Frau als Figur des Geheimnisses und der gefährlichen Anziehungskraft. Sie sind symptomatisch für eine damals verstärkt auftretende Angst vor der Destabilisierung geschlechterspezifischer Identitäten. Die in diesem Buch vereinte Auswahl von rund 60 dieser Studien bietet erstmals Gelegenheit, den Zeichner Füssli in seiner aufregendsten Form zu entdecken. Wo wir idealisierte Körper in anmutigen Posen erwarten, begegnen uns stattdessen Frauen, deren Körper von Frisuren der bizarrsten Art gekrönt werden und die eine betont herausfordernde Haltung gegenüber unseren Blicken einnehmen. Die zutiefst ambivalente Darstellung von ermächtigter Weiblichkeit, die in den Zeichnungen des Künstlers offenbar wird, könnte freilich aktueller nicht sein, wo wir uns doch heute intensiver denn je mit den vielfältigen Überschneidungen von Kunst, Geschlecht, Sexualität und Macht auseinandersetzen.

      Füssli: Mode - Fetisch - Fantasie
    • Das verlorene Paradies

      • 152 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Eines der spektakulärsten künstlerischen Projekte zwischen Aufklärung und Romantik wird zum ersten Mal seit seiner Entstehung rekonstruiert: die Milton-Galerie von Johann Heinrich Füssli, die zwischen 1790 und 1802 nach dem barocken Schöpfungsmythos des englischen Dichters John Milton entstand und ursprünglich etwa 50 Gemälde und Zeichnungen umfasste. Füsslis Interpretation des »Paradise Lost« macht nicht nur eines der faszinierendsten Literaturdenkmale wieder lebendig, sondern auch das ganze Spannungsfeld seines in Stoff und Gestaltung zwischen Schönheit und Schrecken changierenden Schaffens. Denn der Augangspunkt seiner intellektuell ausgefeilten Werke ist mit Ausnahme der Bildnisse und Selbstbildnisse nur selten die Anschauung des Gegenständlich-Realen, sondern vielmehr die kunstvoll entfesselte Fantasie des Künstlers und die Literatur - insbesondere auch Shakespearesche Stoffe -, die eine englische Historienmalerei hervorbringen sollten.Zur wiedererstandenen Milton-Galerie treten in dieser aktuellen, wunderschön bebilderten Monografie des Zeichners und Malers hoher Ideale und abgründiger Leidenschaften die Themen »Der andere Eros: Eva und Satan«, »Füsslis Frauen« und »Traum und Schrecken«. (Hatje Cantz Verlag)

      Das verlorene Paradies
    • Der vorliegende Prachtband zeichnet in über 500 brillanten Abbildungen das eindrucksvolle Bild der faszinierenden kulturellen, intellektuellen und künstlerischen Bewegung der Romantik. Dabei lassen die verschiedenen Kapitel den Leser einen tieferen Einblick in die Zeit gewinnen. Opulent ausgestattet, liefert dieses Buch ein einzigartig umfassendes Bild der Kunst der Romantik in ganz Europa.

      Die Kunst der Romantik