Wie lässt man aus dem Schweigen eine verlorene Geschichte neu erstehen? Naïma hat es lange nichts bedeutet, dass ihre Familie aus Algerien stammt. Wie soll ihre Verbindung zu einer Familiengeschichte, die sie nicht kennt, denn auch aussehen? War ihr Großvater wirklich ein »Harki«, ein Verräter? Vielleicht könnte die Großmutter es ihr erzählen, aber nur in einer Sprache, die Naima nicht versteht. Und ihr Vater, der 1962 nach Frankreich kam, in eines jener damals hastig errichteten Auffanglager, wo man die Algerienflüchtlinge versteckte, redet nicht über das Land seiner Kindheit... Um mehr zu erfahren, tritt Naïma eine weite Reise an … Dieser Roman ist so lebendig wie ein Fresko. Was heißt es, aus einer Familie zu stammen, die über Generationen Gefangene einer »schlimmen Geschichte« bleibt? Ein Plädoyer für die Freiheit man selbst zu sein, jenseits allen Erbes, aller sozialer oder familiärer Bindungen. »Unmöglich, von diesem Roman nicht mitten ins Herz getroffen zu sein« Le Figaro
Aňa Ostrihoňová Bücher



Désorientale
Roman
In ihrem fulminanten, komisch-tragischen, autobiographischen Debütroman erzählt Négar Djavadi aus der Sicht ihres Alter Egos Kimiâ Sadr die Geschichte ihrer Familie, die aus Iran stammt. Ein zweiter Erzählstrang betrifft Kimiâ selbst und ihre Schwangerschaft. Die klappt nur mit Hilfe der Medizin und der Mann dazu ist auch nur geliehen – Kimiâ liebt eher Frauen. In Teheran geboren und seit zehn Jahren im Pariser Exil, hat Kimiâ stets versucht, ihr Land, ihre Kultur, ihre Familie auf Abstand zu halten. Doch die Geister der Vergangenheit holen sie wieder ein, um in einem überwältigenden Bilderreigen die Geschichte der Familie Sadr in drei Generationen vor ihr abzuspulen: die Drangsale im Leben der Ahnen, ein Jahrzehnt der politischen Revolution, die Winkelgassen der Adoleszenz, berauschende Rockmusik, das schelmische Lächeln einer blonden Bassistin. Und dann gibt es, im dunklen Kern dieses atemberaubenden Romans über den Iran von gestern und das Frankreich von heute, noch eine furchtbare Geschichte zu erzählen
Monine oči
- 432 Seiten
- 16 Lesestunden
Cesta ku kráse a životu cez 52 majstrovských diel Päťdesiatdva týždňov – toľko času má Mona na to, aby objavila všetku krásu sveta. Toľko času si určil jej starý otec, vzdelaný a trochu výstredný muž, aby ju každú stredu po škole zasväcoval do tajomstiev umenia, skôr než Mona možno navždy stratí zrak. Spolu navštevujú Louvre, Musée d‘Orsay aj Beaubourg. Žasnú, dojímavo sa pýtajú a nechajú sa unášať podmanivým svetom obrazov a sôch. Vďaka pohľadom Botticelliho, Vermeera, Goyu, Courbeta, Camille Claudel, Fridy Kahlo či Basquiata Mona objavuje silu umenia a s ňou dar, pochybnosť, melanchóliu i vzdor, vzácny poklad, ktorý jej starý otec túži navždy zapísať do srdca. Všetkých 52 majstrovských diel nájdete na vnútornej strane rozkladacieho prebalu. Veľký iniciačný román o umení a živote, príbeh puta medzi dievčatkom a jeho starým otcom. Kniha Monine oči zožala mimoriadny úspech. Bola preložená do viac ako dvadsiatich jazykov ešte pred vydaním vo Francúzsku a stala samedzinárodným fenoménom.