Mttelhochdeutsche Grammatik
- 150 Seiten
- 6 Lesestunden
Helmut de Boor war ein bedeutender deutscher Mediävist, dessen Forschung sich vor allem auf die Heldenepik und die Philologie des Altnordischen sowie des Deutschen konzentrierte. Er vertiefte sich in das Studium mittelalterlicher Sagas und Epen, wobei er sich intensiv mit dem Nibelungenlied auseinandersetzte. Sein umfangreiches Werk umfasst nicht nur Überarbeitungen zentraler mittelalterlicher Textausgaben, sondern auch eine monumentale Geschichte der deutschen Literatur, die das frühe Mittelalter und die mittelhochdeutsche Dichtung behandelt. De Boors präziser philologischer Ansatz und sein tiefes Verständnis der mittelalterlichen Literaturtradition hinterließen einen bleibenden Eindruck in den germanistischen Studien.






Das bedeutenste Heldenepos des Spätmittelalters basiert auf Sagen, Märchen und Mythen germanischer Stämme, aber auch auf historischen Ereignissen des 5. Jahrhunderts. Den vollständigen mittelhochdeutschen Text stellt de Boor seiner gelungenen Übertragung zur Seite und öffnet damit dem Leser den Zugang zum Original. Die exemplarische Ausgabe einer großen mittelalterlichen Dichtung.
Mittelhochdeutsch / Neuhochdeutsch Das um 1200 entstandene Nibelungenlied ist eines der großartigsten und schwierigsten Werke der deutschen Literatur des Mittelalters. Es wird hier im Originaltext und einer präzisen Prosaübersetzung, begleitet von einem umfangreichen Kommentar, vorgelegt.
Keine ausführliche Beschreibung für "Mittelhochdeutsche Grammatik" verfügbar.
De Boor/Newalds große deutsche Literaturgeschichte ist seit über zwei Jahrzehnten das Standard-Handbuch zum Gegenstand. Sie verbindet sachliche Information und problemgeschichtliche Orientierung miteinander. Diese Bände bieten dem Studierenden genau das, was er braucht: den Stoff, den die Verfasser in vorbildlicher Form ausbreiten; Kenntnisse, die die Autoren nicht voraussetzen, sondern vermitteln; und dies alles auf den Stand der heutigen Forschung gebracht, in objektiver Auseinandersetzung mit ihr, zugleich aber so, dass der Leser die Summe aus ihr gezogen sieht und ein geschlossenes Bild erhält, außerdem aber Ausgangspunkt und Anstöße für die eigene Arbeit findet.
Nach der Ausgabe von Karl Bartsch, herausgegeben von Helmut de Boor, 20. Auflage
Von Karl dem Grossen bis zum Beginn der höfischen Dichtung
Zweisprachig
Mit e. Nachw. zur 3. Aufl. von Horst Weber/ Sammlung Dieterich ; 250 3. Aufl. 1959 731 Seiten, gebundene Ausgabe, Leinen Bremen : Schünemann,