Haie
Die Geschichte eines Schiffsunterganges
"Die Geschichte eines Schiffsunterganges" ist eigentlich die Geschichte einer über ihre bestialischen Raufereien das Wohl des Schiffes vergessenden Besatzung.
Jens Bjørneboe war ein norwegischer Schriftsteller und Maler, dessen Werk eine scharfe Kritik an der norwegischen Gesellschaft und der westlichen Zivilisation darstellte. Sein kompromissloser Humanismus und seine unermüdliche Suche nach Wahrheit führten ihn durch ein turbulentes Leben, das von tiefen Depressionen, Alkoholismus und sogar einer Verurteilung wegen Obszönität geprägt war. Bjørneboe, der sich selbst als Anarcho-Nihilist bezeichnete, befasste sich in seinem literarischen Schaffen, das Romane, Gedichte und Theaterstücke umfasste, mit Themen wie Ungerechtigkeit, gesellschaftlichen Missständen und der menschlichen Verfassung. Er gilt als einer der bedeutendsten Nachkriegsautoren Norwegens, dessen Schreibstil von Leidenschaft und der mutigen Bereitschaft, Extreme auszuloten, geprägt ist.







Die Geschichte eines Schiffsunterganges
"Die Geschichte eines Schiffsunterganges" ist eigentlich die Geschichte einer über ihre bestialischen Raufereien das Wohl des Schiffes vergessenden Besatzung.
Jens Bjørneboes Pulverturm spielt im Elsaß und ist das Zentrum einer Nervenheilanstalt, in der Patienten aufgrund ihrer eigenen Kriminalität psychisch erkrankt sind. Ärzte und Personal brechen mit Konventionen und berücksichtigen historische Erfahrungen in der Untersuchung menschlichen Fehlverhaltens.
Jens Bjørneboe, ein bedeutender norwegischer Erzähler des 20. Jahrhunderts, thematisiert in seinen Romanen wie "Haie" und "Ehe der Hahn kräht" den Einzelnen, der sich gegen gesellschaftliche Gegebenheiten auflehnt. Seine unkonventionelle Lebensweise und sein Engagement gegen Ungerechtigkeit machen ihn zu einem faszinierenden Außenseiter der europäischen Literatur.
This is the first novel in Jens Bjorneboe's "History of Bestiality" trilogy. Bjorneboe and his narrator explore the evil inherent in the human race itself. In a vague middle-European principality the narrator, a servant of justice, is employed to brush gowns and fill inkwells, to be a daily witness to injustice masquerading as a court of law. The experience sets him off on an odyssey through human experience which he keeps a careful record of in his History of Bestiality, a monumental twelve-volume exploration of man's cruelty to man and his own past, asking what went wrong with mankind. With echoes of Nietzsche and Sartre, we see him striving to live uncoerced by power, unpersuaded by friends, to take for himself the liberty of stating his critique in order to live in his own moment of truth, to stand "far out at the edge of the abyss, "for it is only there where one can truly experience their personal "moment of freedom."
Powderhouse is a novel which is set in an asylum for the criminally insane, where the narrator functions as a kind of porter, observing and commenting on the foibles of inmates and keepers alike