Gratis Versand in ganz Österreich
Bookbot

Eugene O'Neill

    16. Oktober 1888 – 27. November 1953

    Eugene O'Neills dramatische Werke sind bekannt für ihre tiefe emotionale Kraft, Ehrlichkeit und ein originelles Tragödienkonzept. Als wegweisender amerikanischer Dramatiker brachte er den dramatischen Realismus auf die amerikanische Bühne und verlieh seinen Charakteren authentische amerikanische Umgangssprache. O'Neill erforschte oft Individuen am Rande der Gesellschaft und stellte ihre Kämpfe mit Hoffnung, Desillusionierung und Verzweiflung dar. Seine Stücke befassen sich überwiegend mit Tragik und persönlichem Pessimismus, mit einer einzigen Ausnahme.

    Eugene O'Neill
    Der Eismann kommt. Schauspiel in 4 Akten
    Eines langen Tages Reise in die Nacht
    Ein Mond für die Beladenen. Schauspiel in 4 Akten
    Trauer Muss Elektra tragen
    Kaiser Jones. Theaterstück in 1 Akt
    Alle Reichtümer der Welt
    • Alle Reichtümer der Welt

      • 192 Seiten
      • 7 Lesestunden
      5,0(1)Abgeben

      „Alle Reichtümer der Welt“ von O'Neill, 1938 entstanden, erzählt von Simon Harford, der gegen den Willen seiner Eltern Sara Melody heiratet. Er wandelt sich vom idealistischen Weltverbesserer zum skrupellosen Geschäftsmann. Der Konflikt zwischen seiner Mutter und seiner Frau führt zu einem psychischen Zerfall, der die Grenzen des Wahnsinns erreicht.

      Alle Reichtümer der Welt
    • Der ehemalige Pullman-Schaffner Brutus Jones wird zum Kaiser einer westindischen Insel, wo er die Einheimischen ausbeutet. Als sie sich gegen ihn erheben, flieht er in den Dschungel und wird von Schuldgefühlen und Visionen gequält. Schließlich stirbt er, verfolgt von seinen Taten. Eugene O'Neill nutzt in "Kaiser Jones" expressionistische Mittel, um Jones' innere Reise darzustellen.

      Kaiser Jones. Theaterstück in 1 Akt
    • Christine und Lavinia Mannon erwarten die Rückkehr des Brigadegenerals Ezra Mannon aus dem Sezessionskrieg - Lavinia, die Tochter, sehnsüchtig, Ehefrau Christine dagegen mit Abscheu. Sie plant den Mord an ihrem Gatten, um mit ihrem Geliebten Adam Brant, einem unerwünschten Neffen Ezras, zusammenleben zu können. Lavinia entdeckt Ehebruch und Mord, und als ihr Bruder Orin aus dem Krieg heimkehrt, stiftet sie ihn zum Mord an Adam Brant an. Aus Verzweiflung darüber nimmt Christine sich das Leben, und Orin, der den Selbstmord der über alles geliebten Mutter nicht verwinden kann, erschießt sich. Lavinia erkennt am Ende, daß sich ihre Rache gegen sie selbst gewandt hat, und kerkert sich im Haus der Mannons ein - tot schon im Leben.

      Trauer Muss Elektra tragen
    • Eugene O'Neills Theaterstück ›Ein Mond für die Beladenen‹ (1943) thematisiert das Schicksal von James Tyrone, der in der Begegnung mit Josie Hogan für kurze Zeit seinen Alkoholproblemen und Schuldgefühlen entflieht. Das Stück beleuchtet den Gegensatz zwischen Illusion und Wirklichkeit und bietet eine ungewöhnliche Liebesszene.

      Ein Mond für die Beladenen. Schauspiel in 4 Akten
    • 3,9(9284)Abgeben

      In Harry Hopes Bar finden gestrandete Menschen Zuflucht, um ihren Illusionen im Rausch nachzugeben. Hickey, der als Abstinenzler zurückkehrt, versucht, seine Freunde von ihren Illusionen zu befreien, was ihnen jedoch den Lebenswillen raubt. Schließlich offenbart sich sein Wahnsinn, als er seine Frau tötet, um sich selbst zu befreien. Nur ein Zyniker übernimmt Verantwortung.

      Der Eismann kommt. Schauspiel in 4 Akten