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Kaśka Bryla

    Ronioci pod ledom
    Mein Vater, der Gulag, die Krähe und ich
    Preistexte 18
    Roter Affe
    Die Eistaucher
    Im September sterben die Wespen
    • Im September sterben die Wespen

      • 20 Seiten
      • 1 Lesestunde

      Martha, 36 Jahre alt, wartet gelangweilt auf ihre Mutter und löst ein Sudoku, während sie die Verspätung der Maschine beobachtet. Eine langsam vorbeifliegende Wespe lässt sie kurz an deren Existenz zweifeln.

      Im September sterben die Wespen
      4,4
    • Kaśka Brylas manischer Realismus zieht uns in seinen Bann. „Die Eistaucher“ ist ein hochaktueller und schmerzhaft intensiver Roman. Iga, die Skaterin, die schöne Jess und der pummelige Ras sind Außenseiter*innen in ihrer Schulklasse, doch gemeinsam bilden sie eine verschworene Gruppe, die unzertrennlichen „Eistaucher“. Als die Jugendlichen eines Nachts Zeugen eines brutalen polizeilichen Übergriffs werden und diese Schandtat folgenlos bleibt, beschließen sie, das Recht selbst in die Hand zu nehmen. Zwanzig Jahre später taucht ein geheimnisvoller Fremder auf, der von der damaligen Rache zu wissen scheint und das prekäre Gleichgewicht gefährdet… Gekonnt verwebt Kaśka Bryla eine packende Story über die Ursachen von Radikalisierung mit einem Plädoyer für Solidarität und Liebe. Dieser Roman ist nichts für schwache Nerven und alles für brennende Herzen!

      Die Eistaucher
      3,0
    • Roland K., mehrfacher Mörder und Vergewaltiger, sitzt in der JVA Moabit seine Haftstrafe ab. Mit Mania, der Gefängnispsychologin, scheint ihn mehr zu verbinden als ein paar Therapiestunden. Doch als Manias Kindheitsfreund Tomek aus Wien verschwindet und sie sich gemeinsam mit der Hackerin Ruth auf die verzweifelte Suche nach ihm macht, beginnt ein rasant erzählter Wettlauf mit der Zeit. Werden sie Tomek finden? Und will Tomek überhaupt gefunden werden? Und was hat das alles mit Roland K. zu tun? Mutig und lustvoll verknüpft Kaska Bryla die großen Fragen von Schuld und Vergebung, von Gut und Böse mit einer unerwarteten Liebesgeschichte zu einer mitreißenden Road novel.

      Roter Affe
      3,4
    • Von kleinen Ausbrüchen aus Kinderwelten, vom harten Leben eines Objektbewachungsbeauftragten, vom Fehlen von Schärfe im Alltag, vom Jaulen der Motorsägen in den Wäldern der Karpaten, von einer Flucht unter Lebensgefahr und einem Neuanfang im Exil, von szenischen Versuchsanordnungen, von den widersprüchlichen Abgründen unserer Gegenwart, von Lachsmenschen flussaufwärts, von Frauen, die nachts in Büros putzen und ihre Körper für die Zukunft ihrer Kinder verkaufen, erzählt dieses Buch. Texte, die das Fremdsein nicht allein geografisch verorten und die zeigen, dass Vereinfachungen und stereotype Zuschreibungen zu kurz greifen, nicht zuletzt, weil sie den Menschen nicht gerecht werden.

      Preistexte 18
    • Der Sommer 2020 ist heiß und schön, und doch herrschen überall Angst und Verunsicherung – auch auf dem Wagenplatz, wo die Autorin wohnt und mit einem schweren Krankheitsverlauf kämpft. Kraft geben ihr die inneren Gespräche mit dem Vater, der als Mitglied der polnischen Untergrundarmee im Gulag interniert war. Seine Widerständigkeit hat sie geprägt. Ihr eigener Kampf um ein selbstbestimmtes Leben als queere Frau ist ähnlich und doch ganz anders. Kraft gibt ihr aber auch das gestrandete Krähenbaby Karl, für das sie sorgt, solange es nicht fliegen kann. Liebevoll, lakonisch und manchmal surreal verflicht Kaśka Bryla Aufnahmen der Gespräche mit dem Vater, Fieberträume und Einsamkeit. Dieses außergewöhnliche Buch erinnert uns daran, was es bedeutet, Versprechen zu halten.

      Mein Vater, der Gulag, die Krähe und ich