Duisburger Forschungen 24/25
Die Entwicklung Duisburgs und der mit ihm vereinigten Gemeinden bis zum Jahre 1962






Die Entwicklung Duisburgs und der mit ihm vereinigten Gemeinden bis zum Jahre 1962
Notfallbesuch eines Arztes im Gefängnis, im Luxushotel, im Bordell und in den unterschiedlichsten Wohnungen der Stadt. Alle, die besucht werden, sind krank, sonst hätten sie keinen Arzt gerufen. Sie alle haben aber auch ihre eigene Geschichte. Bei einer Abschiedsfeier verliert ein Mann die Kontrolle. Prostituierte diskutieren über Gesetzeslücken. Eltern verstecken sich vor dem eigenen Sohn in der Garage. Die alte Dame wird von ihrem verheirateten Liebhaber versetzt und findet einen Ausweg. Hinter der biederen Hausfrau verbirgt sich eine Künstlerin.Die Situationen, in die der Autor hineingerät, sind so faszinierend, so tragisch, so berührend, dass er sie aufschreiben musste.
Im Frühjahr erhalten mehrere Menschen eine Ansichtspostkarte aus einer fremden Stadt. Niemand schreibt heute noch solche Postkarten. Nur ein Satz steht auf der Karte „Danke für die wunderbare Nacht“ Wem haben sie dieses ominöse Kompliment zu verdanken? Der Satz löst bei den Empfängerinnen und Empfängern die unterschiedlichsten Phantasien und Reaktionen aus. Manche verlieben sich neu, manche sterben oder bringen einander um, sie werden glücklich oder bleiben einsam. Doch alle folgenden Ereignisse haben weniger mit dem herausfordernden Satz zu tun, sondern viel mehr mit den bisherigen Leben der Adressierten.