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Gérard Raulet

    9. August 1949
    Manifest der Kommunistischen Partei
    Sammlung Luchterhand: Natur und Ornament
    Positive Barbarei
    Gehemmte Zukunft
    Das befristete Dasein der Gebildeten
    • Positive Barbarei

      Kulturphilosophie und Politik bei Walter Benjamin

      Gérard Raulet verfolgt in seinem Buch den Wandel der politischen und sozialen Repräsentationsformen von dem antiken Ornamentum, das seinen Ort in der Rhetorik und in der Architektur hatte, bis zur Expressivität der zeitgenössischen „präsentativen“ Kultur. Er zeigt den engen Zusammenhang zwischen der symbolischen Ordnung, der Begründung politischer Legitimität und der jeweiligen Verfassung und Rolle der politischen Öffentlichkeit, von der Seite der repräsentativen Problematik erfasst: Dargestellt wird die Transformation der religiös verbürgten politischen Repräsentation in eine demokratische und darüber hinaus in die expressiven Formen der zeitgenössischen „präsentativen“ Kultur, die an den politischen Bewusstseinsbildungsprozessen zehrt.

      Positive Barbarei2004
    • Als Karl Marx und Friedrich Engels Mitte des 19. Jahrhunderts am »Kommunistischen Manifest« arbeiten, geht es ihnen nicht um einen willkürlichen Umsturz der politischen Verhältnisse: Jene Revolution des Proletariats, die ihnen vorschwebt, soll historisch begründet sein – als notwendige Folge einer geschichtlichen Entwicklung, durch die sich die Frage nach sozialer Gerechtigkeit neu und immer dringlicher stellt. Marx’ und Engels’ kraftvolle Vision einer klassenlosen und dadurch gerechten Gesellschaft macht »Das kommunistische Manifest« zu einer bis heute äußerst anregenden Lektüre.

      Manifest der Kommunistischen Partei1998
      3,7