Das befristete Dasein der Gebildeten
Benjamin und die französische Intelligenz





Benjamin und die französische Intelligenz
Kulturphilosophie und Politik bei Walter Benjamin
Gérard Raulet verfolgt in seinem Buch den Wandel der politischen und sozialen Repräsentationsformen von dem antiken Ornamentum, das seinen Ort in der Rhetorik und in der Architektur hatte, bis zur Expressivität der zeitgenössischen „präsentativen“ Kultur. Er zeigt den engen Zusammenhang zwischen der symbolischen Ordnung, der Begründung politischer Legitimität und der jeweiligen Verfassung und Rolle der politischen Öffentlichkeit, von der Seite der repräsentativen Problematik erfasst: Dargestellt wird die Transformation der religiös verbürgten politischen Repräsentation in eine demokratische und darüber hinaus in die expressiven Formen der zeitgenössischen „präsentativen“ Kultur, die an den politischen Bewusstseinsbildungsprozessen zehrt.
In ihrem bereits 1848, noch vor der französischen Februar-Revolution und der deutschen März-Revolution, erschienenen Manifest entwickelten Marx und Engels das, was später als »Marxismus« so entscheidenden Einfluss nehmen sollte. Hier erprobten sie in der Kritik des Kapitalismus ihr begriffliches Instrumentarium und setzten sich von anderen politischen Strömungen der Zeit ab. In Zeiten der Globalisierung erweist diese kleine Schrift eine geradezu erschreckende Aktualität. - Ebenfalls enthalten sind die »Grundsätze des Kommunismus« von Friedrich Engels.
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