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Jürgen Flimm

    1. Jänner 1941 – 4. Februar 2023
    Will Quadflieg
    Götterdämmerung
    Theatergänger
    Theaterbilder
    Das Salzburger Kapitel 1987 - 2010
    Mit Herz und Mund und Tat und Leben
    • Die Memoiren des Jürgen Flimm – eine Theaterlegende, die kulturelle Geschichte geschrieben hat. Es begann sehr früh: Schon als kleiner Junge saß Jürgen Flimm neben seinem Vater, einem Theaterarzt, im Publikum und ließ sich vom Geschehen auf der Bühne begeistern. An der Kölner Studiobühne machte er als Student erste praktische Erfahrungen, 1968 begann seine unvergleichliche Theaterkarriere als Regieassistent an den Münchner Kammerspielen. In den folgenden fünf Jahrzehnten hat er bis zum heutigen Tag national und international Kulturgeschichte geschrieben. Mit unvergesslichen Regiearbeiten, als Intendant am Kölner Schauspielhaus und am Hamburger Thalia Theater, als Leiter der Ruhrtriennale und der Salzburger Festspiele sowie als Intendant der Berliner Staatsoper Unter den Linden. In Bayreuth brachte er einen denkwürdigen »Ring« auf die Bühne und seine oft spektakulären Operninszenierungen führten ihn an die Met in New York, nach Mailand, London, Petersburg und Chicago. Fast jeder Theaterliebhaber erinnert sich an eine oder mehrere bahnbrechende Inszenierungen Jürgen Flimms, etwa an das »Käthchen von Heilbronn« 1979 in Köln, an »Romeo und Julia« 2001 an der Wiener Staatsoper oder an Mozarts »Le nozze di Figaro« 1999 in Zürich. Zugleich mischte er in der Kulturpolitik mit, trat selbst als Schauspieler auf, arbeitete für das Fernsehen und verlor bei alldem nie seinen umwerfenden, rheinischen Humor, der seine Lebenserinnerungen zu einer höchst vergnüglichen Lektüre macht. Ein Buch voller Aufs und Abs, Bravos und auch Buhs, großer Erfolge und Niederlagen. Ein Dokument der Zeit- und Kulturgeschichte, und eine Erinnerung daran, dass das Leben ohne Kunst kein Leben ist.

      Mit Herz und Mund und Tat und Leben
      3,0
    • Noch zur Karajan-Zeit, 1987, kam Jürgen Flimm zum ersten Mal nach Salzburg, um „Der Bauer als Millionär“ von Raimund zu inszenieren. Wenn er im September 2010 der Festspielstadt den Rücken kehrt, kann er auf sieben Inszenierungen und auf sieben Jahre künstlerische Verantwortung – erst als Schauspieldirektor, dann als Intendant – zurückblicken. Im Gespräch mit dem Theaterpublizisten Andres Müry zieht Flimm sehr persönlich Bilanz. Er spricht über die Österreich-Trilogie mit Raimund, Nestroy und Hofmannsthal, über den Triumph von Monteverdis „Poppea“ mit Nikolaus Harnoncourt, über Christian Stückls neuen „Jedermann“, über das Young directors project und vor allem über das Engagement für zeitgenössisches Musiktheater: von Luigi Nonos Avantgarde-Klassiker „Al gran sole carico d’amore“ bis zum Auftragswerk „Dionysos“ von Wolfgang Rihm. Zur Sprache kommen aber auch die Verletzungen und Intrigen, die politischen Querelen und Skandale, die diese Zeit im Leben des europäischen Theatermachers zu einem besonderen „Salzburger Kapitel“ machen. Mit zahlreichen Aufführungsfotos und Flimms Festspielrede von 2007 wird es zu einem unverzichtbaren Erinnerungsbuch für jeden Festspielfreund.

      Das Salzburger Kapitel 1987 - 2010
    • Will Quadflieg

      • 208 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Enthält neben Würdigungen und Erinnerugnen von Freunden und Kollegen auch literarische Lieblingstexte und eigene Texte des Schauspielers; mit zahlreichen Fotos aus Theateraufführungen und Filmen sowie Rollenübersichten und Diskographie

      Will Quadflieg
    • "... und abermals verstrichen sind sieben Jahr!"

      " ... und abermals verstrichen sind sieben Jahr!" : Die Staatsoper im Schiller Theater von 2010 bis 2017. Eine Dokumentation. / Herausgegeben von Jürgen Flimm und Detlef Giese ; Herausgeber Staatsoper Unter den Linden

      • 295 Seiten
      • 11 Lesestunden

      The Berliner Staatsoper Unter den Linden underwent extensive renovations over seven years, transforming the city's oldest theatre into a modern venue. This complex project aimed to make it "one of the most modern theatres in Europe, if not the world," according to artistic director Jürgen Flimm. During the renovations, the Staatsoper performed at the Schiller Theater in Charlottenburg. The two-volume book 'Staatsoper Berlin 2010-2017' is published on the opening day of the renovated Staatsoper, 3 October 2017, documenting the opera company's experiences at the Schiller Theater and the renovation process. The first volume, 'Die Staatsoper im Schiller Theater', chronicles the company's activities from 2010 to 2017, highlighting over 100 new works, 550 concerts, and around 2,500 events. The repertoire spanned from Baroque to contemporary pieces, showcasing the theatre as a "first-class temporary venue" that inspired artists with its 1950s charm and modern spirit. The second volume, 'Die Staatsoper Unter den Linden', focuses on the significant renovation of the historically and culturally important theatre, originally built in the Prussian neoclassical style in 1742. This restoration represents the most extensive work done on the building to date, ensuring its legacy for future generations.

      "... und abermals verstrichen sind sieben Jahr!"