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Eufemia von Adlersfeld-Ballestrem

    Eufemia von Adlersfeld-Ballestrem war eine deutsche adlige Romanschriftstellerin, deren Werke um die Jahrhundertwende zu den populärsten Unterhaltungsromanen zählten. Sie verstand es, Geschichten zu schaffen, die ein breites Publikum fesselten und fesselnde Leseerlebnisse boten. Ihre Arbeit konzentrierte sich auf Themen, die bei den Zeitgenossen Anklang fanden. Adlersfeld-Ballestrems unverwechselbarer Stil und Erzähsansatz machten sie zu einer bedeutenden Figur der Unterhaltungsliteratur ihrer Zeit.

    Pension Malepartus. Major Fuchs auf Reisen
    Margarita Margaritarum
    Der grüne Pompadour: Ein dunkles Vermächtnis - ein Kriminal- und Liebesroman von 1913
    Die Fliege im Bernstein: Ein klassischer Kriminalroman von 1919
    Weiße Tauben
    Der grüne Pompadour
    • Eufemia von Adlersfeld-Ballestrem: Die Fliege im Bernstein. Ein klassischer Kriminalroman von 1919 Ein mysteriöser Mord, ein verborgenes Geheimnis und ein rätselhaftes Relikt - Die Fliege im Bernstein verbindet klassische Kriminalspannung mit einer faszinierenden Spurensuche in die Vergangenheit. Als in Venedig eine junge Frau in eine undurchsichtige Intrige verwickelt wird, gerät sie in ein Netz aus Täuschung und Verrat. Welche Rolle spielt das unscheinbare Schmuckstück, das jahrhundertelang ein Geheimnis bewahrt hat? Eufemia von Adlersfeld-Ballestrem entführt ihre Leser in einen spannenden Fall voller dunkler Andeutungen und unvorhersehbarer Wendungen. Erstdruck: Dresden, Seyfert, 1919. Neuausgabe. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2025. Der Text dieser Ausgabe wurde behutsam an die neue deutsche Rechtschreibung angepasst. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage. Gesetzt aus der Minion Pro, 11 pt. Henricus - Edition Deutsche Klassik GmbH

      Die Fliege im Bernstein: Ein klassischer Kriminalroman von 1919
    • Eufemia von Adlersfeld-Ballestrem: Der grüne Pompadour. Ein dunkles Vermächtnis - ein Kriminal- und Liebesroman von 1913 Ein geheimnisvoller grüner Pompadour, ein dunkles Geheimnis und eine unvergessene Liebe - Der grüne Pompadour entführt die Leser in eine Welt voller Intrigen, verlorener Erinnerungen und romantischer Sehnsucht. Der ehemalige Offizier Fritz Eichwald entdeckt auf einem Wohltätigkeitsbasar ein rätselhaftes Empire-Relikt, das ihn auf die Spur einer tragischen Vergangenheit führt. Während er die Wahrheit hinter dem mysteriösen Gegenstand aufdeckt, wird er immer tiefer in eine Geschichte verwoben, die ihn nicht mehr loslässt. Eufemia von Adlersfeld-Ballestrem verbindet in diesem Roman meisterhaft Kriminal- und Liebeselemente mit einer fesselnden Atmosphäre. Erstdruck: Dresden, Seyfert, 1913. Neuausgabe. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2025. Der Text dieser Ausgabe wurde behutsam an die neue deutsche Rechtschreibung angepasst. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage. Gesetzt aus der Minion Pro, 11 pt. Henricus - Edition Deutsche Klassik GmbH

      Der grüne Pompadour: Ein dunkles Vermächtnis - ein Kriminal- und Liebesroman von 1913
    • Amönenhof

      • 170 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Friedrich XV., Herzog von Weißenfels, hatte seine Regierungsgeschäfte für den Tag erledigt, indem er seine Unterschrift unter mehrere Dokumente setzte. Er lehnte sich in seinen bequemen Sessel zurück und fragte sich, was er nun tun solle. Die Herzogtümer, die er regierte, waren auf der Landkarte Deutschlands kaum zu finden, was bedeutete, dass seine Regierungsarbeit im besten Fall eine Stunde pro Tag in Anspruch nahm. Die Residenzstadt mit ihrem imposanten Schloss war ein kleines, ruhiges Nest, in dem das gesamte Militärkontingent des Landes, ein Leib-Regiment Infanterie, sein Möglichstes tat, um etwas Leben hineinzubringen. Der Hofstaat war klein, und die Empfänge im Schloss beschränkten sich auf ein paar Hofbälle im Winter und einige Gartenkonzerte im Sommer. Daher konnte man nicht behaupten, dass der Herzog und seine Gemahlin unter der Last ihrer Pflichten litten. Friedrich XV., ein junger Mann, gähnte erneut und murmelte über seine Langeweile. Er überlegte, ob er reiten sollte, ohne den langweiligen Adjutanten mitzunehmen, der ihm die Landschaft vermieste. Als er die Uhr sah, beschloss er, sich bei Elisabethchen eine Tasse Tee zu gönnen und mit der schönen Theo ein wenig zu raufen.

      Amönenhof
    • Rosazimmer

      • 150 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Der Schnellzug Rom-Wien donnerte, von Mestre kommend, über die Eisenbahnbrücke, die das Festland mit Venedig verbindet, um von dort, nach kurzer Rast, denselben Weg bis Mestre zurückzunehmen und dann die Reise über Pontebba-Villach fortzusetzen. Am Fenster eines Abteils erster Klasse des direkten Wagens Rom-Wien stand ein noch junger Mann und sah nicht ohne eine gewisse Sehnsucht im Blick auf die Silhouette der »Meereskönigin«, die über die Lagunen hinweg sich fast schwarz gegen das Marineblau des Nachthimmels abzeichnete, auf dem eine phantastisch große, goldige Mondsichel stand und auf das leichtbewegte Wasser glitzernde Goldflitter streute. Zuerst waren es die Türme von Murano, die aus dem Wasser auftauchten, dann, als der Zug der Station näher kam, die Mündung des Canareggio, aus der eben ein beleuchteter kleiner Dampfer nach San Giuliano zueilte, dann der Glockenturm von San Giobbe, und schließlich war der häßliche, nüchterne Bahnhof mit seinem Hasten, Treiben, Rennen und Schreien erreicht. Mit einem kleinen Seufzer trat der einsame Reisende in dem Abteil erster Klasse von dem Fenster zurück, zog den Vorhang zu, als wünsche er, nicht gesehen zu werden, und hielt zum Überfluß noch eine Zeitung vor, so daß er von außen sicher nicht zu erkennen gewesen wäre, trotzdem die elektrische Lampe in dem Abteil hell genug brannte.

      Rosazimmer
    • Die weißen Rosen von Ravensberg

      • 329 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Es ist ein großes, weites, schmuckloses Haus, ein Haus mit starkvergitterten Fenstern und Toren, die einer Festung hätten angehören können – dennoch ist aber dies Haus kein Kastell, dem Feinde Trotz zu bieten, sondern nur ein Gefängnis mit vielen, vielen Zellen für Einzelhaft. Und in einer dieser Zellen stand ein junges Weib an dem schmalen, vergitterten Fenster und ließ die Luft über ihr lichtes, blondes Haupt hinwegstreichen und sah mit trocknen, traumverlorenen Augen hinaus auf das Fleckchen blauen Himmels, das sich dort zeigte, wo die hohe, graue Gefängnismauer endlich aufhörte – diese furchtbare Mauer, die in den Himmel zu wachsen schien. Und das junge Weib schaute zur Höhe, bis die Augen sie schmerzten und sie den Blick herabsenken mußte bis zu der Stelle, wo man wilden Wein gepflanzt hatte, die graue Mauer zu verkleiden mit den Reizen einer immer schmückenden Natur. Dicht kletterten die Ranken empor an dem kahlen Gemäuer, und da es Herbst wurde, hatte sich das einst dunkle Grün der Blätter rot gefärbt. "Wie mit Blut überrieselt", sagte sie erschauernd und wandte sich ab...

      Die weißen Rosen von Ravensberg
    • Trix

      • 172 Seiten
      • 7 Lesestunden
      Trix
    • Maria Schnee

      Historischer Kriminalroman – Die Geschichte eines Rätsels

      • 164 Seiten
      • 6 Lesestunden

      "Auf der t�rkisblau leuchtenden Fl�che des Genfer Sees zwischen Montreux und St. Gingolph lag an einem strahlenden Fr�hlingstage ein Boot, und in dem Boote lie�en sich zwei Damen leis, kaum merklich, von dem glitzernden Wasser schaukeln. Ein gutes St�ck ab von der Wasserbahn, welche die Dampfer zogen, lag der Kahn fast regungslos auf der schimmernden Fl�che und regungslos wie das leichte Fahrzeug auf der grausigen Tiefe des Leman sa�en die zwei jungen Gestalten darin, ganz vertieft, wie es schien, in den Anblick der unvergleichlichen Landschaft, in der sie selbst und ihr Boot zur Staffage geh�rten. Wer je diese Landschaft gesehen, und wenn er sie hundert und hundert Male wieder sieht, den wird ihr Zauber immer neu bestricken. Wohl gibt es zahlreiche andere Punkte am Genfer See, die das Auge begeistern und entz�cken, aber keiner kann sich mit dem vollendeten, abgeschlossenen Bilde vergleichen, das gerade diese Stelle, der �bout du lac," wie die Leute sie hier nennen, bietet." Eufemia von Adlersfeld-Ballestrem (1854-1941) war eine deutsche Schriftstellerin. Ihre gr��ten Erfolge wurden die Romane Die Falkner vom Falkenhof (�ber 40 Auflagen), Trix (rund 70 Auflagen) und einer der Bestseller seiner Zeit Die wei�en Rosen von Ravensberg aus dem Jahr 1896, von dem �ber 120 Auflagen erschienen.

      Maria Schnee